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Es ist soweit…

Wir haben Ende März. Seit ein Paar Tagen sind die Bachstelzen und Rotschwänze aus ihren Winterquartieren zurück. Ihre Rückkehr kann man nicht überhören. Ich habe sofort erkannt, dass sie wieder da sind. Ihr Gesang kündigt den Frühling an.

Überall wird gezwitschert, gesungen, in der Luft und auf dem Boden finden Revierkämpfe statt. Amselmännchen versuchen ihre Liebsten mit Geschenken zu gewinnen, indem sie für sie Regenwürme aus dem Boden ziehen und präsentieren. Alle Nistkästen werden immer wieder besucht, gereinigt, gemessen. Überall sieht man Vögel, die entweder im Schnabel oder mit den Füßen das Nistmaterial transporteren.

Ich bin sehr gespannt, ob unser Rotkelchenpaar den katzen- und mardersicheren Nistkasten, den wir auf dem Boden, zwischen Koniferen aufgestellt haben, annehmen werden. Immerhin zeigen sie Interesse, indem sie immer wieder um den Nistkasten herum kreisen. Vielleicht müssen wir noch mehr Todholz darauf legen. Im Moment ist der Kasten unter Rindenstücken versteckt.

Wir haben für unsere geflügelte Gäste auch Perserkatzenhaare angeboten, welche sehr gerne angenommen werden. Auch das Nistmaterial von Vivara wird geschätzt.

Im Moment hängen in unserem ganzen Garten 15 Nistkästen. Vor einem Jahr hatten wir 5 weniger und fast alle waren belegt. Mal schauen, wieviele diesmal angenommen werden. Die Holzbetonnistkästen werden von den Vögeln bevorzugt. Also ob sie wüssten, dass sie sicherer sind. Ich beobachte, dass Steinhaufen und Todholzhaufen tatsächlich die Zahl unserer tierischen Gäste erhöht haben. Sie sitzen sehr gern darauf oder suchen dort nach Insekten. Wenn die Hecken, Sträucher und Bäume grösser werden, wird sich das bestimmt auch positiv auswirken.

Bald wird auch unsere Futterstelle noch öfter genutzt, weil sich die erschöpfte Vögel zwischen dem Füttern ihrer Küken dort stärken werden.

Vor Kurzem haben uns auch Erlenzeisige besucht und die Grünfinken sind auch wieder da.

Ich überlege, ob ich auch Niggersamen für sie aushängen soll. Grünfinken werden immer mehr. Zuerst ist nur ein Mänchen gekommen, mittlerweile kommen gleichzeitig 2 Pärchen.

Ich hoffe, dass ich bald berichten werde, dass die ersten Eier gelegt wurden.

Unsere Gartenvögel

Seit einiger Zeit füttern wir unsere Gartenvögel ein bisschen zu. Aus welchen Grund? Uns hat dazu die Stille in unserem Garten animiert und verschiedene Artikel zum Thema Ganzjahrfütterung. Darüber hinaus wurden unsere Futterstellen im Winter kaum besucht, so dass das Futter einfach vergammelte.

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Seit 4 Jahren haben wir in unserem Garten etliche, verschiedene Nistkästen aufgehängt und alle wurden dankend angenommen. Die Besucherzahl ist gestiegen und wir erfreuen uns an dem lauten Gezwitscher. Der Haselnussstrauch, auf dem wir Futtersäulen aufgehängt haben, befindet sich direkt vor unserem Küchenfenster. Und ich muss es sagen: es ist besser als Fernsehen! Es macht Spass die Vögel zu beobachten, wenn sie sich selber versorgen oder gerade ihren Nachwuchs füttern. Unsere Kindern können aus 1,5 Metern Entfernung verschiedene Vögel beobachten.

Natürlich haben wir auch mehrere Bade-und/oder Trinkstellen aufgestellt. Sie werden alle benutzt.

Wir können die Futtersäulen und Nistkasten von Vivara empfehlen.

Hier ein Paar Fotos von diesem Jahr.