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Warum wird Thujahecke braun?

Zugegeben – Eine Thujahecke gehört nicht zu meinen Lieblingshecken.

Sie bietet der Tierwelt nicht wirklich etwas. Aber manchmal geht es nicht anders und man entscheidet sich für die Pflanzen. Ich würde am liebsten Buchenhecken pflanzen.

Unser Garten ist aber so gelegen, dass wir mit 2 langen Seiten an einer Strasse grenzen und dazu noch relativ nah an Feldern sind und vor Wind kaum Schutz haben. Abends wird es sehr schnell kalt und ungemütlich. Wir wollten auch einen Sichtschutz haben und einen grünen Hintergrund für unsere Beete. Teilweilse haben wir Eiben gepflanzt, teilweile andere Immergrüne, wie zum Beispiel Thujen. Schon beim Pflanzen habe ich von vielen Menschen gehört, dass die Thujen oft braun werden. Ich wollte heute das Thema deshalb ansprechen.

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Thujen haben leider nicht die Eigenschaft nach dem Zurückschneiden aus dem alten Holz wieder zu treiben. Man darf sie deshalb nicht vernachlässigen und danach schneiden, mit der Hoffnung, dass sie sich wieder erholen. Das was bei vielen Sträuchen und auch Eiben geht, ist hier nicht möglich. Eine gute Pflege von Anfang an ist deshalb bei dieser Pflanze enorm wichtig.  Und diese fängt schon bei der Pflanzung an.

Viele machen sich keine Gedanken, was für Boden für Thujen richtig ist. Sie pfanzen die Hecke und kümmern sich nicht mehr um sie. So einfach ist es aber nicht. Wenn wir gesunde Pflanzen haben wollen, müssen wir den Pflanzgraben gut vorbereiten und nach der Pflanzung pflegen. Und das heisst:

  • Erde tief lockern.
  • Kompost und Rinderhumus beimischen.
  • Bei schwerem Boden für Schutz vor Staunässe sorgen.
  • Mulchabdeckung um die Pflanzen, um vor Unkräuter und Wasserverlust zu schützen.
  • In den ersten 3 Jahren bei zu wenig Regen gründlich wässern. Danach nur bei großer Hitze und Dürre.
  • immer vor dem Winter für Bodenfeuchtigkeit sorgen (als Schutz vor Frostschäden).
  • Im Frühjahr düngen, am besten organisch.
  • Regelmässig schneiden, damit die Pflanzen dicht werden. Eine einmal zu breit gewordene Hecke lässt sich nie wieder schmaler machen. Wenn sie zu tief schneiden, wird die Hecke auch braun.

Eine schöne grüne Hecke ist kein Hokus Pokus. Thuja verliert ihre “Blätter“ im Winter nicht. Sie müssen immer versorgt werden. Eine vernachlässige Pflanze ist auch anfällig für Pilzkrankheiten, denn sie hat nicht genug Kraft um sich gegen sie zu wehren.

Die häufigsten Ursachen, für das Braunwerden einer Thujahecke sind also:

  • falsche Pflege – das fängt schon bei der Pflanzung an. Zu viel, zu wenig giessen, Staunässe oder zu trockener Boden. Kein Dünger oder zu viel gedüngt.
  • Ein falscher Schnitt. Zu selten geschnitten und danach zu tief, um den versäumten Schnitt nachzuholen.
  • Krankheiten, die besonders geschwächte, ungepflegte Pflanzen befallen.
  • Schäden, die durch Hunde- oder Katzenurin entstehen (sie sind meistens nur in in den unteren Teilen den Pflanzen zu sehen und sind schwarz).
  • Es gibt Thujasorten, die im Winter bronzene Farben annehmen, das ist aber völlig normal.

Ich höre im Sommer bei großer Hitze sehr oft, dass die Hecke alleine zurecht kommen solle und dass die Leute nicht giessen wollen, weil das Wasser zu teuer sei.

Ganz ehrlich – wenn man eine solche Einstellung hat, sollte man sich für einheimische Sträuche entscheiden, die so etwas tatsächlich ohne Schaden überstehen. Thujahecke, besonders auf sandigem Boden muss bei lange Hitze und Trockenheit gegossen werden. Sie wurzelt nicht tief wie ein Baum, um sich das Wasser holen zu können, denn das sind Flachwurzler. Schäden bei Thuja sieht man erst Wochen später, vielleicht erst im Herbst. Ein Regenmesser muss regelmäßig kontroliert und dann entschieden werden, ob man giessen soll oder nicht.

Manchmal täuscht es nämlich. Man denkt, dass es endlich geregnet hat, die Menge war aber nicht ausreichend, um wirklich an die Wurzeln zu kommen. 15 Liter pro m2 sollten schon sein. Eine angewachsene Thujahecke muss nur bei Hitze und Trockenheit gegossen werden. Und im Herbst vor dem Frost, wenn es nicht genug geregnet hat.

Noch eine Kleinigkeit. Wir sprechen hier von braun werden, aber gemeint ist das Absterben der äusseren Teile. Thuja säubert sich nämlich regelmässig von innen. Dort wo kein Licht hinkommt, wird sie braun und sie wirft diese Teile ab und zu ab. Das ist aber ein ganz normaler Prozess.

Fazit: Mit guter Pflege wird keine Hecke braun. Braune Hecke weisen auf mangelnde Pflege und daraus folgende Schäden hin.

 

Unsere Kirchlorbeerenhecke im Frühjahr

Ich möchte euch heute zeigen, wie gut sich unsere Kirschlorbeerhecke “Genolia“ in diesem Frühjahr entwickelt hat. Wenn es so weiter geht (im Juli-August wird sie noch einen weiteren Wachstumsschub haben), werden wir im nächsten Sommer schon eine fast blickdichte Hecke haben.

So sah unsere Hecke im Herbst direkt nach der Pflanzung im November 2015 aus:

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Und so sieht die Hecke im Mai 2016 aus:

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Es ist Wahnsinn, wieviel sie in diesem Frühjahr gewachsen ist. Und alles bleibt kompakt und schmal, wie wir es uns gewünscht haben.

Winterschäden konnte ich nicht feststellen, außer ein paar braunen Blättern auf einem Strauch. Wir hatten in diesem Winter oft Temperaturen von -12 bis -14 °C und ein paar Tage sogar -18 °C. Das hat mindestens unser Termometer angezeigt.

In diesem Jahr werden die Sträuche nicht gedüngt. Sie müssen sich erst einmal gut bewurzeln und das passiert nur dann, wenn sie die Nährstoffe nicht „vor der Tür stehen“ haben.

Sie wurden im Herbst in tiefe Löcher gepflanzt und der Boden wurde gründlich gelockert und mit Kompost und Wurmhumus vermischt. Auf diesem Weg haben wir den Pflanzen bereits Vorräte für das erste Jahr mitgegeben. Das kräftige Wachstum zeigt, dass wir alles richtig gemacht haben. Die Sträucher werden nur ab August mit Thomas-Kali gedüngt, um ihre Winterhärte  und das Ausreifen der Zweige zu unterstützen. So werden sie gestärkt in den Winter gehen und keine weichen Triebe haben. Das Gleiche gilt für unsere Hortensien, die ebenfalls mit diesem Dünger behandelt werden.

Ich habe schon gehört, dass Kirschlorbeer nicht für unsere heimische Vögel interessant sein soll. Das kann ich nicht bestätigen. Ich habe mehrere Vögel beobachten können, die die schwarzen Beeren gegessen haben, oder ein Nest im Strauch gebaut haben. Wir haben aber trotzdem schon seit einiger Zeit an dieser Stelle, wo die Hecke wächst, mehrere Nisthäuschen gestellt. Sie werden immer dankend angenommen und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Wir werden auch später noch berichten, wie sich die Hecke entwickeln wird.

Weiterlesen über Kirschlorbeer Genolia

Eibenhecke pflanzen

Hallo Zusammen!

 

IMG_6210[1]Ich wollte auf 1,5-2 Meter eine kleine Eibenheckepflanzen, um eine gemütliche Ecke zu bekommen. Im nächsten Frühjahr wird unser Baum entfernt und wir werden an seiner Stelle ein weiteres Stück Hecke pflanzen. Bis dahin wachsen unsere Eibenpflanzen im Gemüsebeet.  Gestern war das Wetter so schön und warm, dass ich angefangen habe, dort die Grenzsteine zu versetzen und die Pflanzlöcher zu graben.

Wie zu erwarten: nach 10 cm waren nur noch Steine und Kies zu sehen. Ich habe das sehr mühsam mit einem kleinen Spaten gelockert und die Erde gesiebt. Aus einem ca. 1 Meter langen Stück habe ich 4 Eimer Steine herausgeholt … Als Ersatz werde ich dort Wurmhumus und gute Erde mit dem gesiebten Aushub vermischen.

Heute werde ich die Pflanzen leider noch nicht pflanzen, weil das Wetter einfach nicht schön ist. Aber morgen mache ich mich wieder an die Arbeit. So sieht es im Moment aus. Ich werde die Eiben alle 40cm pflanzen und so auf 2-2,5 Stück pro Meter kommen. Am Zaun werden wird zukünftig weitere Eiben pflanzen.

Zwei Tage später…

Das Wetter war wieder sehr schön und warm und ich habe mit meinem Sohn im Garten arbeiten können. Ein paar Stunden Arbeit und ich bin fertig geworden. Die Hecke ist gepflanzt, direkt auch geschnitten, die Steine wieder gesetzt und Rindermulch verteilt. Und so bleibt noch der Abschnitt rechts von der Hecke, die gepflanzt werden muss. Aber das werden wir später machen. Dafür müssen wir eine Firma holen, die uns erstmal den Baum rausnimmt.

Thujahecke pflanzen

Eigentlich mag ich die Thujenhecken nicht besonders. Heutzutage sieht man sie fast überall und oft sind sie noch dazu nicht richtig gepflegt. Sie werden natürlich im Hochsommer nicht gegossen, oft nicht gedüngt und sehen demsprechend auch aus.

Thujensorte Smaragd

Frühjahr 2012

Der Schnittaufwand einer Thujenhecke ist mir im Moment auch zu hoch. Wie haben bereit eine Zypressenhecke und jedes Jahr ist mein Mann einen ganzen Tag mit Schneiden und Aufräumen beschäftigt. Ausserdem wollte ich die Hecke nicht überall haben, weil es zu erdrückend und zu langweilig wirken würde. Wir haben aber an einer Seite die Sorte Smaragd gepflanzt, aus 3 Gründen:

  • Wir wollten auch zur Strasse einen kleinen Sichtschutz haben,
  • Es musste etwas Scheinzypressen ähneln, da sich die Hecke diesen anschliessen soll und
  • Es musste sehr schmal wachsen, da dort schon Apfelbäume standen.

Da wir die empflindlichen Scheinzypressen nicht wieder pflanzen wollten, fiel die Wahl auf die bekannte Thujensorte Smaragd. Sie wächst von alleine schmal und der Schnittaufwand ist sehr gering.

Kompromisse in einem vorgefundenen Garten

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Sommer 2012

Die Vorbesitzer hatten bereits vor ein paar Jahren auf dem Grundstück zwei Apfelbäume gepflanzt, daher konnten wir die Hecke nicht in einem Stück den Zaun entlang pflanzen.

Die Apfelbäume könnte man dafür zwar fällen, aber das wäre einfach zu Schade, da sie sehr leckere Früchte tragen. Die Bäume sind zudem bereits groß und bieten auch einen kleinen Sichtschutz, auch wenn der nicht besonders breitflächig ist.

Wir haben die erste Pflanzen direkt nach dem Einzug gepflanzt. Inzwischen sind gerade 4 Jahren vergangen. Die Hecke wurde immer großzügig gegossen und im Frühjahr und im Juni gedüngt. Teilweise organisch, teilweise mineralisch. Wie man sieht, wachsen die Pflanzen nicht gleichmässig und wir haben mit dem Schnitt noch gewartet. Wir werden diesen aber im Jahr 2016 endlich vornehmen. Der Zaun im Bereich der Hecke kann voraussichtlich in 2017 zurückgebaut werden, nachdem die Thujen noch etwas grösser geworden sind.

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Im Moment sehen die Pflanzen so aus. In diesem Jahr werden sie endlich eine schöne Grösse erreichen und können diese der Scheinzypressenhecke weiter angleichen.

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Das sind die Probleme, mit den sich Gartenbesitzer messen müssen, wenn sie schon einen bestehenden Garten erwerben. Manchmal alles zu ändern ist einfach zu kostspielig oder auch zu aufwändig, so dass ma kreative Lösungen finden muss. Für uns ist diese Lösung zwar nicht optimal, aber wer weiss, ob wir mit der Zeit nicht die Scheinzypressenhecke auch gegen eine Thujenhecke austauschen werden. Im Moment steht sie noch, obwohl schon zum Zeitpunkts des Hauskaufs 2 Lücken mit abgestorbenen Pflanzen vorhanden waren. An einer Stelle ist sie immer noch nicht vollständig zugewachsen. Hinter den Kompostern wird die Hecke ebenfalls braun. Ich weiss nicht, ob das an Lichtmangel, Trockenheit, einem Pilz oder zu starker Konzentration der Nährstoffe liegt. Der Kompostplatz war auch schon da, als wir das Hause kauften, und ich habe noch keinen anderen/besseren Platz für ihn gefunden … Gegen einen Pilz habe ich die Hecke auch schon behandelt. Mal schauen, ob sich das in diesem Jahr bessert …

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Sommer 2015

Das war der erste Abschnitt unserer Hecke. Der zweite befindet auf der rechten Seite der Apfelbäume. So haben wir so zu sagen eine Lücke dazwischen, aber wir können uns mindestens so mit unseren Nachbarn unterhalten und wir fühlen uns nicht ganz mit der Hecke abgegrenzt.

Der zweite Heckenabschnitt

Der zweite Abschnitt entstand ziemlich spontan. Ein Strauch musste weichen und ich habe einfach nicht länger warten können. Ich habe die daneben stehenden auch ausgegraben, die anderen nach vorne verpflanzt und die Rabatte um das Doppelte vergrößert. Jetzt sind die jungen Perückensträucher ganz vorne und es wird mich nicht stören, dass diese erst im Mai austreiben. Der entstehende, grüne Hintergrund wird ihre schöne gelbe und rote Farbe gut zur Geltung bringen.  Ich werde aber die Sträucher mit der Schere im Zaum halten müssen, obwohl diesen ziemlich viel Platz bis zu Thujen gelassen, aber das wird trotzdem ohne Schneiden nicht reichen.

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So war es

Diesmal habe ich mich für Ballenware entschieden, da wir schon Herbst hatten und weil ich einfach zufällig eine tolle Qualität gefunden habe. Das Graben der Löcher für diese Pflanzen war genauso schwierig und arbeitsintensiv wie für die Kirschlorbeeren. Viele Steine und Wurzel haben mir das Leben schwer gemacht. Ich habe den Aushub mit einer guten Erde gemischt, Hornspäne und Rindenmulch verteilt. Bis zum Frost habe ich, wenn es nötig war (mit Regenmesser!), kräftig gegossen. Ich hoffe, dass sich die Hecke durch die lange Zeit der hohen Temperaturen bis Ende diesen Jahres bewurzeln konnte und im Frühjahr richtig gut starten kann.

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So ist es

Unsere Eibenhecke

Unsere Eibenhecke

Unsere zukünftige Hecke ist erstmal in der Planungsphase. Wie ich schon erwähnt habe, müssen wir dafür eine Zierkirsche fällen lassen, was aber erst Ende des Jahres der Fall sein wird.

                                                                              Das Vorziehen der Pflanzen

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Taxus Media Grünland

Um die Zeit irgendwie nutzen zu können, habe ich bereits vor einem Jahr kleine Eiben (Taxus Baccata) gekauft und in Töpfen gepflanzt. Für den Winter habe ich sie vorsichtshalber im Gemüsebeet  eingegraben.

Wir werden auf diesem Blog berichten, wenn der Baum gefällt und wie diese Seite bepflanzt wird. Bis dahin werden wir weiterhin unsere vorgezogenen Pflanzen düngen, gießen und noch mehrmals schneiden. Bereits in der diesjährigen Saison haben sich die Pflanzen toll entwickelt und sind viel größer und dichter geworden, obwohl ich sie schon 3 mal geschnitten habe.IMG_9770

Andere Eibensorten

Da ich Eiben sehr liebe, habe ich auch für andere Zwecke Taxus Media Grünland, Taxus Baccata Fastigiata und Taxus Baccata “Kleiner Grüner“ gekauft. Den Taxus Media Grünland kommt wahrscheinlich an den Anfang und das Ende unserer Hecke – so zu sagen – als Säulen. Ich muss sie dafür noch stärker zuschneiden.

Säuleneibe Taxus baccata ‚Fastigiata Aureomarginata‘

Um unsere Terrasse ein bisschen vor Sonne und Wind zu schützen, haben wir Taxus Baccata Fastigiata gepflantz. Wir werden uns aber noch ein paar Jahre gedulden müssen, bis eine lockere, nicht ganz dichte Wand entstanden sein wird.

Eiben im Internet kaufen?

An unserer Einfahrt zur Garage haben wir ein schmales Beet, auf dem Rindermulch verteilt ist. Leider suchen unsere lieben gefliederten Freunde dort ständig nach Würmen und werfen beim Graben den Mulch auf die Pflastersteine.

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Taxus Baccata “Kleiner Grüner“ nach der Ankunft

Um das zukünftig zu verhindern, haben wir eine kleine Beetabgrenzung gepflanzt, hierfür kam bei uns nur die Eibe in Frage. Diesmal haben wir den “Kleinen Grünen“ gewählt. Sie sind sehr schwer zu bekommen, da sie relativ neu auf dem Markt sind. Im Internet sind wir aber fündig geworden, auch wenn wir zuerst vorbesstelen müssten- es gab zu viele Interessenten. Auf den Bildern sind die Pflänzchen nach der Ankunft und nach dem Einpflanzen zu sehen. Natürlich benötigt es jetzt Minimum 2 Jahre, um eine halbwegs dichte, kleine Hecke zu erreichen. Mal schauen, wie sie den Winter überstehen.

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Taxus Baccata “Kleiner Grüner“

 Kegel, Kugel, Säulen aus Eibe

Ausser Hecken und Beetumrandungen, möchten wir aus Eibe auch Kegel, Säulen und Kugeln kreieren. Die Eibe ist ein sehr schnittverträgliches Gehölz und treibt sogar aus dem alten Holz aus. Dazu sieht sie sehr elegant aus, die Triebe zeigen ein schönes Grün und sie sind sehr pflegeleicht. Aus diesen Gründen hebt sich diese Pflanze ganz offensichtlich von Thujen und Scheinzypressen ab.

Für diese Zwecke haben wir vor 2 Jahren eine Pflanze der Sorte Taxus Baccata gekauft. Man hört überall, Eiben würden nicht so schnell wachsen. Das kann ich aber zum Glück nicht bestätigen! Wenn man schon bei der Pflanzung gute Wachsbedienungen für die Pflanze schafft, wächst diese genauso schnell oder auch schneller als eine Thuja. Hier zwei Beispiele:

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Nach 2 Jahren, fast die Kugelform erreicht Frühjahr 2015

März 2013

Ein weiteres Beispiel zeigt die zweite Pflanze, die wir als Kegel ziehen möchten. Nach 2 Jahren in unserem Garten, wo bei sie jeweils 2-3 mal im Jahr geschnitten wurde, ist das eine sehr schöne, dichte Pflanze geworden.

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März 2014

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Frühjahr 2015

 

 

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Sommer 2015

Eiben mögen neutralen bis kalkigen Boden, deshalb haben wir den Aushub direkt mit Kompost und einer Gabe Algenkalk gemischt. Als Dünger sollte man Strauchdünger und keinen Koniferendünger verwenden. Wir düngen mit Kompost und Hornspäne, sollten Mangelerscheinungen auftreten kann man mit einem Kompostauszug gießen oder eine kleine Gabe Mineraldünger spendieren.

taxus baccata semperaurea Wir werden eine Kugel daraus formen

Das schönste Geholz überhaupt

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Der Austrieb

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Unsere Kirschlorbeerhecke Genolia

Wie schon bereits erwähnt, haben wir uns entschieden, ein kleines Stück unserer Grundstücksgrenze mit Kirschlorbeer zu bepflanzen. Wir wollen an dieser Stelle keine streng geschnittene Hecke, sondern etwas, dass strauchartig wächst. Bei meinen Recherchen bin ich auf die Kirschlorbeersorte Genolia gestossen.

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Unsere Genolia- bereits eine sehr schöne Pflanze geworden

Diese Sorte soll sehr schmal wachsen und extrem winterhart sein. Ich bin vollkommen begeistert von dieser Pflanzte und wie sie sich entwickelt hat. Ich brauchte eine Pflanze, die nicht zu breit wächst, da ich keine Lust mehr hatte, mich zwischen Zaun und die Pflanzen quetschen zu müssen. Es ist klar, falls wir an dieser Stelle eine Hecke hätten, bräuchten wir dort keinen Zaun mehr. Aber auf der rechten Seite des Gartens wuchsen bereit Thujen und Zypressen, die ich damals absichtlich locker gepflanzt habe. Ich wollte dort eine Pflanzenkomposition und keine Hecke haben. Darüber hinaus wächst an der Grundstückgrenze auch ein alter, wunderschöner Flieder, den ich unbedingt behalten wollte. Und so versuchen wir die bestehenden Lücken mit anderen Pflanzen zu füllen und eine Art kontrollierten Mischmasch zu schaffen.

Pflanzen der Kirschlorbeersorte Genolia und Wintervorbereitungen

Noch einmal zu dieser Sorte: Mich hat der strauchförmige Wuchs, die schmale Form (weniger Schneiden erforderlich) und die Winterhärte überzeugt. Als ich die Pflanze vor 3 Jahren suchte,  konnte sie bei uns nur im Internet kaufen, da keine Baumschule oder Gartencenter in der Nähe diese im Sortiment hatte. Die Baumschule war mir bereits bekannt, da ich schon mehrmals Pflanzen dort bestellt hatte.

Wir haben im August den dort wachsenden Strauch herausgenommen. Das Pflanzloch

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Unsere 2 Genoliasträuche direkt nach dem Einpflanzen

wurde tief gelockert, alle Steine und Wurzel entfernt. Den Boden haben wir mit einer guten Pflanzerde und unserem Kompost angereichert. Direkt nach dem Pflanzen wurden Hornspänne ausgestreut und Rindenmulch verteilt. Danach wurde das Ganze ordentlich gegossen.

Wir haben vorsichthalber noch mit einer Wachstumshilfe gegossen, welche das Wurzelwachstum fördern soll.

Kurz vor dem erstem Frost haben wir um die Pflanzen herum eine Art Vliesschutz gebaut, um im ersten Winter den Kirschlorbeer vor der Wintersonne und dem Wind, sowie der damit verbundene Austrocknung zu schützen.

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Zugegeben, der damalige Winter war nicht besonders kalt. Aber wir hatten durchaus Nächte in denen die Temperatur unter -16 °C fiel. Die beiden Sträuche haben diesen und 2 weitere Wintern ohne Schäden überstanden. Ich muss dazu sagen, dass unsere Siedlung z.T. von offenen Felder umgeben ist und es damit sehr windig sein kann. Dazu stellt sich in dieser Region im Winter häufig eine kalte, trockene Ostwindströmung ein, die man hier den „kalten Böhmischen Wind“ nennt. Im ersten Winter fiel dazu sehr viel Schnee, was noch zusätzlich den Boden von dem Durchfrieren geschützt hat.

Vergrößerung der Kirschlorbeerhecke – selbst ist die Frau

Nachdem die Pflanzen 3 Winter ertrugen, haben wir uns entschieden noch weitere Sträuche dazu zu pflanzen. Wir hatten zuvor am Zaun z.B. Hibiskus stehen, der leider sehr spät zumeist erst mitte Mai austrieb und eine Felsenbirne, die zwar einen schönen malerischen Wuchs hatte, aber leider keinen Sichtschutz bot. Leid tat es mir nur um den großen Strauch einer Kolkwitzie, der sehr dicht wuchs und schön blühte. Naja, aber dann hätten wir wieder eine Lücke gehabt und so musste er auch weichen.

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Am einfachsten wäre es damals gewesen einen Bagger zu bestellen und alle Sträucher maschinell entfernen zu lassen. Ich war aber zu geizig und wollte nur ungern das Geld dafür ausgeben. Ausserdem hätten wir dafür den Zaun teilweise abbauen müssen und ich hatte Angst, dass die Maschine mir auch daneben stehende Pflanzen beschädigen könnte. Und so machte ich mich selber an die Arbeit. Nach dem Motto: selbst ist die Frau 😉 Mein Mann hat mir bei den ersten 2 Sträuchern geholfen, bei dem Dritten gab er auf, nachdem wir einen Spaten (billige Qualität ;-)) eine Gartengabel und den Stiel einer Hacke abIMG_4028gebrochen hatten. Ausserdem war es schon spät und er musste am nächsten Morgen für zwei Tage auf eine Dienstreise gehen. An dem anschließenden Wochenende wollten wir kurz verreisen und es war schon Oktober. Es bliebt uns nicht viel Zeit, da bereits der Winter nahte (der dann aber doch nicht kam). Ich habe mich also ganz alleine an die Arbeit gemacht. Ich habe alle restliche Sträucher herausgenommen, 15 Pflanzlöcher gebuddelt, die Erde mit Kompost angereichert und die Pflanzen gesetzt.

Diese Arbeit war alles andere als leicht und angenehm. Der Boden in unserem Garten ist sehr steinig und hart. Die größten Steine, die mir im Weg lagen, waren 60 cm lang. Es hat mich eine Menge Nerven, Kraft und Zeit gekostet diese rauszunehmen. Und ja, ich weiß, der Bagger hätte sich da leicht getan.  Danach Hornspanne sowie Rindenmulch ausgebracht und die alte Sträuche gehäckselt. Die Wurzeln stehen heute teilweise als Schmuck in unserem Beet. Auch diesmal habe ich mit einer Wachstumshilfe alle Sträuche gegossen. Mein Mann kam von der Dienstreise wieder und die Hecke war fertig. Und nicht nur diese – die Thujahecke auf der anderen Seite des Grundstück ebenso … aber das ist eine andere Geschichte …

Wintervorbereitungen

IMG_4165Die Hecke habe ich, wie beschrieben im Oktober gepflanzt. Schon spät im Jahr, der August wäre besser gewesen. Wir hatten aber früher keine Zeit. Ich rechne diesmal mit kleinen Winterschäden, da die Sträucher weniger Zeit haben um sich wirklich vor dem Winter zu bewurzeln. Ich habe die Genolia als Topfware gekauft, um die Schäden zu minimieren, da sie in den Töpfen bereits über einen Wurzelballen verfügte.

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Die Sträuche im Januar 2016

Wir haben in diesem Jahr wirklich Glück, dass die Temperaturen bis Anfang Januar über 5 Grad lagen und der Boden nicht schnell gefroren war. Im habe in der Nähe von den Sträuchen ein Bodenthermometer eingestreckt, um die Temperaturen zu kontrollieren. An Silvester 2015 war in 40 cm Tiefe ist der Boden immer noch 6 Grad warm, und die Wurzeln können immer noch gebildet werden, obwohl der erste Schnee dieses Winters gefallen war. Ich bin trotzdem gespannt, wie diesmal die Genolia den Winter übersteht, das erste Jahr ist immer ein bisschen kritisch, da die Pflanzen noch nicht tief genug gewurzelt haben.

 

Edit:

Wir möchten Euch nach fast einem Jahr neue Bilder zeigen. In  nur einem Jahr ist unsere Hecken sehr viel gewachsen und sehr dicht geworden. Und dabei ist sie weiterhin sehr schmal geblieben. Im nächten Sommer haben wir bereits einen Sichtschutz.

Die Sträuche im September 2016.

 

Aktualisierung: Die Hecke im Herbst 2017.  1,5 Jahre, nach der Pflanzung. Wie man sehen kann, der Zaun ist vollständig bedeckt worden. Die Hecke ist dicht und fast 1,80 gross. Im nächsten Sommer wird sie entgültig Grösse ereichen 🙂 Das heisst: innerhalb von 2 Jahren haben wir einen Sichtschutz bekommen.

 

Eiben, überall Eiben!

Ja, will lieben Eiben. Und wir wollen Euch auch Von dem Gehölz überzeugen. Mit schönen Fotos aus unserem Garten, auf denen man unsere Eiben sehen kann.

Habt ihr auch die Pflanzen im Garten? Unsere Eiben

LG

 

Kasia