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Natur unterstützen

img_35761Leider machen sich die wenigsten Gartenbesitzer Gedanken über den Naturschutz. Heute prägen zu saubere Gärten oder leere Grundstücke mit Rasen das Bild in den Wohngebieten. Viele haben nur noch eine Thujahecke und Rasen – einen Garten, der der Natur wenig zu bieten hat. Viele Menschen möchten es einfach und pflegeleicht haben.

Das andere Extremum sind Gartenbesitzer, die wirklich alles vor dem Winter aufräumen, was noch Tiere nützen könnten. Stauden werden abgeschnitten, jedes Blatt wird aufgehoben oder noch schlimmer aufgesaugt.

Die Wildewiesen in der Landwirtschaft werden jetzt bis zu 5-7 mal im Jahr gemäht. Fazit: es bleibt viel zu wenig Blüten, von den sich Insekten ernähren könnten.

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Zugegeben – wir haben auch viele Thujen im Garten. Aber wir haben sie gepflanzt, weil wir wirklich ein schmales Grundstück haben, dass direkt an der Strasse und einem Fussweg grenzt. Wir leben aber auf dem Land, und bei uns wachsen wirklich viele wilde Sträuche in der Nähe, wie Schlehe, Schneeball, Eberesche oder Pfaffenhütchen. Beeren gibt es hier wirklich genug, und im Frühjahr viele Blüten. Was bei uns in der Umgebung fehlt sind Sommer und Herbstblüher und das Angebot haben wir in unserem Garten erweitert. Auf diesem Weg machen wir nicht nur für Insekten etwas Gutes, sondern auch für Vögel, die sich von diesen ernähren. Wir haben auch Totholzhaufen, Reissighaufen und Steinhaufen geschaffen. So finden nicht nur Insekten, sondern auch Erdkröten einen Unterschlupf.

Wir versuchen auch die Vögel mit Nistkästen unterstützen. Im Moment hängen in unserem Garten mehrere Holzbeton- und Holznistkästen. Alle wurden jedes Jahr dankend angenommen. Und die Vögel kommen später mit ihren Nachwuchs an unsere Futterstellen. Wir füttern ganzjährig, weil durch Chemie in der Landwirtschaft (Pestizide und Herbizide) und im Kleingartenbereich das Futter immer knapper wird. Aus diesem Grund sammeln wir auch im Herbst Laub und bauen einen Laubhaufen. Auf dieser Weise können zum Beispiel Marienkäfer einen Unterschlupf für den Winter finden. Wir lassen Ecken zu, die “unordentlich“ aussehen. Und gerade diese Ecke mag ich am liebsten. Dort ist ein wahres Leben!

Wir haben im Kübel sogar Brennessel gepflanzt, die als Nahrung für viele Schmetterlingsraupen dient. Wir können nicht sagen, dass wir einen naturnahen Garten haben – aber wir tun sowieso schon viel mehr als die Meisten. Wir versuchen einen Kompromis zu finden – der Garten soll sowohl uns als auch den Vögel und anderen Tieren etwas bieten.

Ich kann Euch wirklich eine Vogelfütterung empfehlen. Auf dieser Weise bekommt man oft Vogelarten zu sehen, und das aus der Nähe, die man normalerweise nie zu Gesicht bekommen würde. Es ist wirklich gleichzeitig spannend und befriedigend. Besonders wenn man sieht, wie man während der Brutsaison die Elternvögel unterstützt.

Ich bin selber 2-fache Mutter und ich weiss wovon ich spreche 😉 oft ist man so mit der Fütterung der Raubtiere beschäftigt, dass man selber kaum noch zum Essen kommt. Die Vögel verfüttern an ihre Jungtiere nur die Insekten, die sie suchen müssen. Wir unterstützen also nur die erwachsenene Tiere, dass sie schnell auch sich selber stärken können.

Vergesst nicht auch eine Wasserschale bereitzustellen. Unsere Vögel baden mehrmals täglich und im Sommer hilft das Wasser die heissen Tagen zu überstehen.

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Es hat sich bei uns bewährt mehrere Futterstellen anzubieten. Sonst gibt es oft Streit 🙂

Einige Vögel fressen nur vom Boden, es lohnt sich deshalb einen Futtertisch hinzustellen. Wir mussten unseren mit einem Käfig schützen, da die Elstern alles binnen 5 Minuten geplündert haben. Ich streue für sie in der Nähe etwas auf dem Boden. Man braucht keine Angst vor Ratten zu haben. Das wird alles bis zum Abend leergefressen, regelrecht saubergeputzt. Am Anfang lohnt es sich nur kleine Mengen zu streuen, wenn man noch kaum Vogelbesuch im Garten hat. Später ist das Problem mit den Resten garnicht vorhanden. Es sei denn, man nimmt einen falschen Futterspender, bei dem zu viel herauskommt.IMG_3490[1].JPG

Wir haben einen Nussspender für die Nüsse, Sonnenblumenspender (ohne Schale, denn diese machen kaum Dreck), Fettblocks, Meiseknödel, Streufutter (für z.B. Rotkelchen und Amseln) und getrocknete Mehlwürmer. Wir machen im Winter auch selber einen Fettkuchen, den alle Vögel lieben. Ein Rezept kommt später.

Diese Säulen haben uns besonders überzeugt, weil das Futter nicht einfach rausgeschmissen werden kann und alles bleibt trocken und vor Kotverschmutzungen verschohnt. Solche Säulen kann man auch prima auf dem Balkon benützen. Es gibt verschiedene Systeme, die sich für solche Zwecke eignen.

Mehr über Vögel im Garten:

  1. Gartenvögel
  2. Vogelschutzhecke
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Unsere Gartenvögel

Seit einiger Zeit füttern wir unsere Gartenvögel ein bisschen zu. Aus welchen Grund? Uns hat dazu die Stille in unserem Garten animiert und verschiedene Artikel zum Thema Ganzjahrfütterung. Darüber hinaus wurden unsere Futterstellen im Winter kaum besucht, so dass das Futter einfach vergammelte.

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Seit 4 Jahren haben wir in unserem Garten etliche, verschiedene Nistkästen aufgehängt und alle wurden dankend angenommen. Die Besucherzahl ist gestiegen und wir erfreuen uns an dem lauten Gezwitscher. Der Haselnussstrauch, auf dem wir Futtersäulen aufgehängt haben, befindet sich direkt vor unserem Küchenfenster. Und ich muss es sagen: es ist besser als Fernsehen! Es macht Spass die Vögel zu beobachten, wenn sie sich selber versorgen oder gerade ihren Nachwuchs füttern. Unsere Kindern können aus 1,5 Metern Entfernung verschiedene Vögel beobachten.

Natürlich haben wir auch mehrere Bade-und/oder Trinkstellen aufgestellt. Sie werden alle benutzt.

Wir können die Futtersäulen und Nistkasten von Vivara empfehlen.

Hier ein Paar Fotos von diesem Jahr.

Vögel im Garten

Als wir hier eingezogen sind, ist mir aufgefallen, dass es hier sehr wenige Vögel im Garten gibt. Nur Ein Paar Spatzen, 2 Amseln, eine Elser, eine Bachstelze, ein Grünfink und 2 Kohlmeisen liessen sich beobachten.

Die Futterstelle im Winter war kaum besucht, obwohl ich versuchte mit unterschiedlichem Futter die Tiere zu lockern. In dieser Zeit haben wir auch viel über heimischen Vogel gelesen und erfahren, dass sich die Population mancher heimischer Vogelarten in den letzten Jahren halbiert haben. Wir haben angefangen ein Paar Niesthäuschen im Garten zu verteilen, um mindestens auf dieser Weise den Vögel helfen zu können. IMG_8303[1]

Seit diesem Frühjahr füttern wir die Vögel ganzjährig zu. Wir haben gelesen, dass durch zu intensiven Landwirtschaft und dazu gehörenden Pestiziden, die Nahrung für Vögel knapp geworden ist. Es sterben sehr viele bereits in ihrem ersten Lebensjahr.

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Wir machen das auch für unsere Kindern, um diese für die Natur zu begeistern. Sie haben die Möglichkeit die Tiere beim Fressen zu beobachten und das aus großer Nähe, denn die Futterstellen sind direkt vor dem Küchenfenster.

Es ist schön, wenn man aus jedem Nistkasten das Pipsen der Jungvögel hört und dass in unserem Garten nun endlich viel mehr Vögel zu sehen sind. Bei uns nisten zur Zeit mehrere Spatzen-, eine Rotschwanz-, 2 Kohlmeisen- und eine Blaumeisenfamilie. Wir möchten noch einen weiteren Nistkasten aufstellen, vielleicht wird dann auch eine Rotkehlchenfamilie bei uns brüten. Wir haben viele Futtersäulen ausprobieren und wir sind von Vivaraproduktenüberzeugt. Auch die Nistkasten sind von einer sehr guten Qualität und der Preis ist vollig in Ordnung. Die besten Erfahrungen haben wir mit Nistkasten aus Holzbeton gemacht. Diese halten mehrere Jahre durch und bieten den Vögel den besten Schutz, auch vor dem Nesträuber. Die Holznistkasten kann man an geschützen Stellen ebenso aufhängen. Zum Beispiel unter einem Dachvorsprung.

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