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Waldbeete

Wir haben noch Winter, der Garten rüht vor sich hin. Bestimmt viele von Euch machen sich schon Gedanken was ihr in diesem Saison noch im Garten ändern möchten.

Wie img_3778wäre es  mit einer neuen Rabatte? Es gibt fast in jedem Garten Ecken, die dunkel und ein bisschen vergessen sind. Warum soll man sie nicht zum leuchten bringen? Waldpflanzenrabatten wirken immer geheimnissvoll, heiter und wild. Die Sonne trocknet sie nicht schnell aus, sie wirken an einem heissen Tag irgendwie erfrischend und lebendig.  Auch der Geruch erinnert an einen Wald. Vorausgesetzt haben wir an Rindenmulch gedacht 🙂

Es gibt viele schöne Pflanzen, die wir dafür nehmen IMG_1861könnten. Farne, Gräser, Hostas, Herbstanemonen, Frauenmantel, Storchenschnabel, Trännendes Herz, Lungenkraut und vieles mehr. Auch Waldhortensien eignen sich für dieses Zweck hervorragend! Ihre weisse Blütenbälle erhellen die dunkleste Ecken. Und nicht zu vergessen- solche Schattenrabatten sind sehr pflegeleicht- das Giessen enfällt bis auf ganz trockenenem heissen Perioden. Etablierte Bepflanzungen kommen fast alleine zur Recht. Wichtig ist, die Pflanzen in Gruppen zu pflanzen und verschiedene Formen und Höhen zu kombienieren. Auf dieser Weise wird das Beet immer spannend und harmonisch wirken.

IMG_5331Bevor wir das Beet bepflanzen, müssen wir die Erde gut vorbereiten. Die meisten Waldpflanzen lieben humose, feuchte, lockere Böden. Es lohnt sich schon im Vorfeld ein Kompost aus Laub und anderen Gartenabfällen vorzubereiten. Danach reicht es, wenn man die Oberfläche regelmässig mulcht. So bleibt die Erde humus und locker. Schnell finden sich auch Tierchen, die das feuchte Milieu mögen. Bei uns sind zum Belispiel Erdkröten eingezogen 🙂 Auch Vögel wissen dieses Beet zu schätzen. Sie finden dort viele Insekte und Würme. Mit grösseren Steinen und Würzel dekoriert, wird ein schön bepflanztes Beet schnell zu einem Blickfang.

img_9404Hier ein kleiner Überblick von schattenliebenden Pflanzen:

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Helle Akzente im Schatten

img_8595Es gibt in jedem Garten Ecken, die düster und nicht gerade einladend wirken. Man kann aber gezielt mit bestimmten Pflanzen dagegen wirken.

Besonders vor grösseren Gehölzen lohnt es sich hellere Stauden zu pflanzen, um sich den Schatten zu Nutze zu machen. Wir haben ein paar Favoriten, die wir selber gerne hierfür einsetzen. Dazu zählt das Japanische Gras.

Es gibt Sorten, die hell-grüne Blätter haben, aber auch solche, die einen gelben Horst bilden. Wir lieben das Gold Japan Berggras „Aureola“ und Weißgestreifte Vogelfuß Segge „Variegata“. Auch Gold Segge „Evergold“.

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Ein Gras, das höher wächst, aber äussert dekorativ wirkt, braucht man nicht lange suchen. Hellere Sorten der Miscanthus Sinensis „Morning Light“  verzaubern uns immer aufs Neue. Es sieht sowohl im Sommer, als auch im Winter zauberhaft aus; von den Raschelgeräuchen ganz zu schweigen. Man braucht nur die Augen zu schließen und schon liegt man am See oder an einem Teich. Es braucht allerdings mehr Licht als andere hier aufgeführte Pflanzen.img_0249

 

Es gibt auch 2 Sorten  von Kaukasus-Vergissmeinnicht,die genauso hell und freundlich wirken.

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In einem Waldbeet lässt sich ein weissblühendes Tränendes Herz einpflanzen. Was im Frühsommer für romantische, hellerer Ecken sorgt. Genauso gut eignen sich weissgestreifte Hostas, die nicht nur mit schönen Blätter punkten, sondern auch mit hübschen Blüten erfreuen.

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Mir persönlich gefällt auch die Hortensie „Anabelleoder Incrediball, die in dunklen Ecken besonders zum Leuchten kommt. Vor einem ruhigen, grünen Hintergrund (z.B. einer Hecke) kommt sie besonders gut zur Geltung.

 

Auch verschiedene Farne in unterschiedlichen Grüntönen oder Heuchera bringen wieder Licht in den Schatten. Von den Gehölzen lohnt sich den Japanischer Goldahorn „Aureum“ zu erwähnen.

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Ein schattiger Garten muss nicht trostlos aussehen. Besonders im Frühjahr, wenn der Austrieb leuchtende Farben trägt, macht es Spass sich in solchen Ecken aufzuhalten. Dunkle Stellen kann man wie einen Segen betrachten, weil gerade dort viele Pflanzen besser gedeihen als in der Sonne, wo sie oft verbrennen. Macht deshalb das Beste daraus und pflanzt Pflanzen, die solche Standort bevorzugen. Sie werden es Euch danken!

 

 

 

Hostas- meine andere Krankheit ;-)

Es ist Winter und wie immer um dieser Zeit geniesse ich die Ruhe (wenn man bei
2 kleinen Kindern überhaupt von Ruhe sprechen kann 😉 ) und die wenige Arbeit
im Garten. Alles ist endlich mit Schnee bedeckt und ruht einfach vor sich hin.
Und ich? Ich lese Gartenzeitungen, Bücher und stöbere im Internet nach neuen
Ideen.

In diesem Jahr möchte ich noch weitere Hostasorten einpflanzen. Ich habe im
letzten Jahr ein kleines Beet auf der Nordseite des Hauses vorbereitet und
möchte dort eine Art „Waldbeet“ haben. Ein Stück ist schon bepflanzt
– es wachsen dort Gräser, Hostas und Farne. Ein weiteres Stück soll mit
Hortensien und weiteren Hostas bepflanzt werden.

Der Vorteil daran ist ganz offensichtlich – die Erde dort ist auch im Sommer
feucht und es kommt keine pralle Sonne hin. Ich werde Euch berichten, für
welche Sorten ich mich diesmal entschieden habe.

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Hosta

Farne, Heuchora und Hortensien

Farne, Heuchora und Hortensien