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Felsenbirnen

img_9925Kennt ihr diese schönen Sträucher, die im Herbst orange-rote Blätter tragen und Im Frühjahr sich mit weissen, sternenförmigen Blüten schmücken? Die im Sommer dunkle Beeren tragen, die den Amseln und Drosseln am Besten schmecken?

Aber nicht jeder weiss, dass auch wir davon Naschen können. Wovon ist aber überhaupt die Rede? Von der Felsenbirnen natürlich!! Im naturnahen Gärten sollte dieser Strauch nicht fehlen.

Felsenbirnen sind unempflindlich und robust. Man findet sie deshalb auch in Parks und öffentlichen Anlagen. Sie wachsen sehr malerisch und passen z.B. sehr gut zu einem orientalischen Garten. Sie können durchaus mit japanischen Ahornen konkurieren. Sie bieten auch viel mehr für die heimische Tierwelt; Insekten und Vögel werden sich freuen.

img_9777Wir haben uns für 2 Sorten entschieden. Für die Gemeine Felsenbirne und für die Sorte Prince William, die besonders schmackhafte, große Früchte tragen soll. Heute wurden sie gepflanzt!

Wir hatten schon einmal in unserem Garten eine Felsenbirne, leider durfte sie an dieser Stelle nicht mehr wachsen und musste weichen. Sie wurde auch geschnitten und wuchs nicht mehr schön. Das sollte man bei diesen Sträuchen bedenken – am Schönsten wachsen sie, wenn man sie in Ruhe lässt. Man sollte lediglich die Sträucher ausasten, mehr braucht man nicht zu tun. Da sonst der natürliche Wuchs gestört wird und die Pflanze viele Schösslinge bildet.

Wir haben für Euch in diesem Herbst viele Fotos von Felsenbirnen gemacht. Die Pflanzen, die wir fotografiert haben, wachsen in Raum Köln und in der Oberpfalz. Wenn jemand keinen Platz für diese Schönheiten im Garten hat, kann man sie auch in einem grossen Kübel pflanzen. Sie werden nicht so gross wachsen, wie die Exemplare im Beet, aber werden genauso schön. Die Felsenbirnen erreichen, sortenabhängig, zwischen 2 und 6 Meter. Wir haben uns für kleinwüchsige entschieden.