Thujenhecke

Eigentlich mag ich die Thujenhecken nicht besonders. Heutzutage sieht man sie fast überall und oft sind sie noch dazu nicht richtig gepflegt. Sie werden natürlich im Hochsommer nicht gegossen, oft nicht gedüngt und sehen demsprechend auch aus.

Thujensorte Smaragd

Frühjahr 2012

Der Schnittaufwand einer Thujenhecke ist mir im Moment auch zu hoch. Wie haben bereit eine Zypressenhecke und jedes Jahr ist mein Mann einen ganzen Tag mit Schneiden und Aufräumen beschäftigt. Ausserdem wollte ich die Hecke nicht überall haben, weil es zu erdrückend und zu langweilig wirken würde. Wir haben aber an einer Seite die Sorte Smaragd gepflanzt, aus 3 Gründen:

  • Wir wollten auch zur Strasse einen kleinen Sichtschutz haben,
  • Es musste etwas Scheinzypressen ähneln, da sich die Hecke diesen anschliessen soll und
  • Es musste sehr schmal wachsen, da dort schon Apfelbäume standen.

Da wir die empflindlichen Scheinzypressen nicht wieder pflanzen wollten, fiel die Wahl auf die bekannte Thujensorte Smaragd. Sie wächst von alleine schmal und der Schnittaufwand ist sehr gering.

Kompromisse in einem vorgefundenen Garten

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Sommer 2012

Die Vorbesitzer hatten bereits vor ein paar Jahren auf dem Grundstück zwei Apfelbäume gepflanzt, daher konnten wir die Hecke nicht in einem Stück den Zaun entlang pflanzen.

Die Apfelbäume könnte man dafür zwar fällen, aber das wäre einfach zu Schade, da sie sehr leckere Früchte tragen. Die Bäume sind zudem bereits groß und bieten auch einen kleinen Sichtschutz, auch wenn der nicht besonders breitflächig ist.

Wir haben die erste Pflanzen direkt nach dem Einzug gepflanzt. Inzwischen sind gerade 4 Jahren vergangen. Die Hecke wurde immer großzügig gegossen und im Frühjahr und im Juni gedüngt. Teilweise organisch, teilweise mineralisch. Wie man sieht, wachsen die Pflanzen nicht gleichmässig und wir haben mit dem Schnitt noch gewartet. Wir werden diesen aber im Jahr 2016 endlich vornehmen. Der Zaun im Bereich der Hecke kann voraussichtlich in 2017 zurückgebaut werden, nachdem die Thujen noch etwas grösser geworden sind.

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Im Moment sehen die Pflanzen so aus. In diesem Jahr werden sie endlich eine schöne Grösse erreichen und können diese der Scheinzypressenhecke weiter angleichen.

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Das sind die Probleme, mit den sich Gartenbesitzer messen müssen, wenn sie schon einen bestehenden Garten erwerben. Manchmal alles zu ändern ist einfach zu kostspielig oder auch zu aufwändig, so dass ma kreative Lösungen finden muss. Für uns ist diese Lösung zwar nicht optimal, aber wer weiss, ob wir mit der Zeit nicht die Scheinzypressenhecke auch gegen eine Thujenhecke austauschen werden. Im Moment steht sie noch, obwohl schon zum Zeitpunkts des Hauskaufs 2 Lücken mit abgestorbenen Pflanzen vorhanden waren. An einer Stelle ist sie immer noch nicht vollständig zugewachsen. Hinter den Kompostern wird die Hecke ebenfalls braun. Ich weiss nicht, ob das an Lichtmangel, Trockenheit, einem Pilz oder zu starker Konzentration der Nährstoffe liegt. Der Kompostplatz war auch schon da, als wir das Hause kauften, und ich habe noch keinen anderen/besseren Platz für ihn gefunden … Gegen einen Pilz habe ich die Hecke auch schon behandelt. Mal schauen, ob sich das in diesem Jahr bessert …

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Sommer 2015

Das war der erste Abschnitt unserer Hecke. Der zweite befindet auf der rechten Seite der Apfelbäume. So haben wir so zu sagen eine Lücke dazwischen, aber wir können uns mindestens so mit unseren Nachbarn unterhalten und wir fühlen uns nicht ganz mit der Hecke abgegrenzt.

Der zweite Heckenabschnitt

Der zweite Abschnitt entstand ziemlich spontan. Ein Strauch musste weichen und ich habe einfach nicht länger warten können. Ich habe die daneben stehenden auch ausgegraben, die anderen nach vorne verpflanzt und die Rabatte um das Doppelte vergrößert. Jetzt sind die jungen Perückensträucher ganz vorne und es wird mich nicht stören, dass diese erst im Mai austreiben. Der entstehende, grüne Hintergrund wird ihre schöne gelbe und rote Farbe gut zur Geltung bringen.  Ich werde aber die Sträucher mit der Schere im Zaum halten müssen, obwohl diesen ziemlich viel Platz bis zu Thujen gelassen, aber das wird trotzdem ohne Schneiden nicht reichen.

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So war es

Diesmal habe ich mich für Ballenware entschieden, da wir schon Herbst hatten und weil ich einfach zufällig eine tolle Qualität gefunden habe. Das Graben der Löcher für diese Pflanzen war genauso schwierig und arbeitsintensiv wie für die Kirschlorbeeren. Viele Steine und Wurzel haben mir das Leben schwer gemacht. Ich habe den Aushub mit einer guten Erde gemischt, Hornspäne und Rindenmulch verteilt. Bis zum Frost habe ich, wenn es nötig war (mit Regenmesser!), kräftig gegossen. Ich hoffe, dass sich die Hecke durch die lange Zeit der hohen Temperaturen bis Ende diesen Jahres bewurzeln konnte und im Frühjahr richtig gut starten kann.

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So ist es

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