Kirschlorbeer Etna

Wir haben Euch bereits von unserer Kirschlorbeerhecke der Sorte Genolia berichtet und dass wir leider nicht um das gesamten Grundstück diese Hecke pflanzen können.

Aus demselben Grund würden wir auch keine Thujahecken überall pflanzen. Ich finde Thujen, Eiben und Kirschlorbeer sehr schön. Aber es wäre mir einfach zu erdrückend und zu eintönig sie auf jeder Seite des Grundstücks zu haben. Ausserdem hat jede Pflanze Vorteile und Nachteile und der Pflegeaufwand ist auch sehr unterschiedlich. Wenn ich nur Thujen hätte, müsste ich im Hochsommer bei Hitze gießen. Ja, ich weiss, sie überstehen Trockenheit auch ohne Gießen, aber ich würde gern Trockenschäden vermeiden. Und bei so vielen Pflanzen würde das sehr den Geldbeutel belasten. Die Eibe ist da nicht so empflindlich. Aber sie muss man wirklich von jeder Seite schneiden und das wäre mir zu pflegeintensiv; im Moment zumindest. Darüber hinaus sind die Anschaffungskosten sehr hoch. Außerdem wuchsen bereits am Zaun entlang verschiedene Sträucher, die ich nicht herausreißen wollte. Wenn das Grundstück größer wäre, könnte ich diese einfach umpflanzen. Aber so … mussten sie dort bleiben und um sie herum pflanzten wir andere Pflanzen. Aus diesen Gründen haben wir im Garten verschiedene “Hecken“ und einzelne Sträucher.

Unsere Wahl Kirschlorbeer der Sorte Etna

Zwischen einem Flieder, Forsythie und einem Winterschneeball hatten wir wieder eine Lücke. Irgendetwas Strauchartiges musste dort hinein. Ich möchte, dass es entweder ganz früh im Jahr austreibt oder wintergrün ist. Die Auswahl ist bei diesen Kriterien nicht gerade groß.

Ich habe mich in der Nachbarschaft umgesehen und habe ganz viele Kirschlorbeersträucher der Sorta Etna endeckt. Genau diese Wuchsform würde dort passen und immergrün ist sie auch. Leider kann die Winterhärte manchmal nicht ausreichen. In letzten 3 Jahren habe ich keine Winterschaden an diesen Kirschlorbeeren beobachten können. Mir ist aber klar, das bei einem sehr strengen Winter diese durchaus vorkommen können. Zum Glück erholen sich die Pflanzen in der Regel sehr schnell davon, da normalerweise nur einzelne Triebe oder Blätter beschädigt sind, nach dem Austrieb ist normalerweise nichts mehr davon zu sehen.

Da ich nicht dieselbe Sorte Kirschlorbeer pflanzen wollte, wie sie schon vorne am Zaun wuchs, habe ich mich für die gut winterharte und schön aussehende Sorte Etna entschieden. Die erste Pflanze habe ich bereits im Frühjahr gekauft, um diese in einem Beet hinter dem Haus vorzuziehen. Die Pflanze ist super gewachsen und hat ihre Größe verdoppelt. Sie wird deutlich breiter werden, als die als Hecke gepflanzte Genolia. Das ist aber gewollt, da sie neben anderen Sträuchen wachsen wird, die ebenso breit werden. Das Gesamtbild muss stimmen!

Im vorderen Teil unseres Gartens werden nur schmale Pflanzen wachsen, wie Eibe, Thuja Smaragd und Kirschlorbeer Genolia.

IMG_9004

Kirschlorbeer Etna in April 2015

Kirschlorbeer Etna im Oktober 2015

 

Aber zurück zur der Sorte Etna. Ich mag die Blätterform, den bronzen Austrieb und die kegelige Form, die ohne Schnitt bestehen soll. Ich habe aber trotzdem alle Spitzen gekappt, um für einen von Anfang an dichten Wuchs zu sorgen. Die restlichen 2 Kirschlorbeeren habe ich im Oktober als Topfware gekauf. Die waren bereits schon größer, damit diese von der Höhe der ersten Pflanzen ähneln. Im Moment sieht das ziemlich doof aus, aber in zwei Jahren haben wir auf der rechten Seite des Gartens vielleicht nicht eine Hecke, aber eine grüne Wand, die aus verschiedenen Pflanzen besteht. Diesmal haben diese auch genug Platz um sich zu entwickeln. Nur die Kirschlorbeeren sind dicht an einander gepflanzt. Der Abstand beträgt 80 cm. Das ist aber gewollt, da es sich nur um eine Sorte handelt und sie eine dichte Wand bilden sollen. In diesem Jahr werde ich noch den neben stehenden Strauch ausgraben müssen. An seiner Stelle kommt ebenso eine Etna, die bereits hinter dem Haus wächst.

IMG_4069

Kirschlorbeer Etna im Oktober 2015 (rechst und links – Genolia)

Ich hoffe, dass ihre erster Winter nicht zu streng wird und die Pflanzen diesen ohne Schäden überstehen.

 

Advertisements