Archiv der Kategorie: Hecke

Sichtschutz mal anders

Als wir hierhin gezogen sind, hatten wir keine Hecke, sondern nur einen sehr niedrigen Zaun, der natürlich nicht als Sichtschutz dienen konnte. Es wuchsen ein paar Sträucher direkt am Zaun, aber von einer Hecke konnte man hier nicht reden.

Da wir aber aus Zeit- und Geldmangel nicht direkt ein Unternehmen beauftragen konnten, das uns alles auf ein mal entfernt und eine richtige Hecke pflanzen hätte, mussten wir angefangen einige Sträuche selbst zu enfernen und Stück für Stück eine Hecke zu pflanzen.

An einer Stelle haben wir Eiben und Thujen als Solidärpflanzen gepflanzt. Die Lücken zwischen den Pflanzen haben uns nicht weiter gestört, bis wir einen Hund bekommen haben. Unser Eddie sieht die vorbeilaufenden Menschen und möchte unbeding an den Zaun gehen. Da sich aber zwischen Zaun und Rasenfläche Beete befinden und Stauden wachsen, die von ihm zertreten würden (er wiegt 30 kg), möchten wir das unbedingt vermeiden.

Aus diesem Grund haben wir uns für Edelrostwände entschieden. Die kann man prima ohne grösseren Aufwand zwischen den Pflanzen platzieren. Damit versperren wir dem Hund den Blick auf die Strasse und den Weg zum Zaun.

Wir haben mit einem Erdbohrer Löcher gebohrt, weil unser Boden sehr steinig ist. Mal schauen ob das reicht, oder ob wir die Wände leicht einbetonieren werden müssen. Im Sandboden wäre das wahrscheinlich besser. Damit die Wände nicht weiter rosten, sollte man sie ab und zu mit Owatrol anstreichen.

Wir haben uns neue Dekosäulen gemacht, die aber noch zu frisch aussehen und mir noch nicht ganz gefallen. Ich denke, erst wenn sie eine leichte Patina bekommen, werden sie ganz nach meinem Geschmack sein 🙂 Sie werden später ganz woanders stehen, ich muss für sie erstmal einen Platz schaffen. Aber jetzt verdecken sie schon sehr schön die Lücke in der Hecke zu unserem Nachbarn.

Darüberhinaus hat mein Mann ein erhöhtes Gemüsebeet gebaut, sowie eine Abdeckung dafür. Diese Lösung ist nicht endgültig. Die endgültigen Beete werden natürlich deutlich schmaler. Wir planen in 3-4 Jahren die Scheinzypressenhecke zu entfernen und dort 3 gemauerte Gemüsebeete anzulegen. Dieses Beet soll deshalb maximal 3-4 Jahre halten. Ich habe dieses Beet auf Grundlage eines Mistbeet aufgebaut. Die unteren 30-40 Zentimeter bestehen aus Pferdemist und Küchenabfällen. Danach kommt eine Schicht aus gesiebter, mit Kompost gemischter Gartenerde. Die letzte Schicht besteht aus feiner torffreier Pflanzerde. Im Moment benutzte ich das Beet als Frühbeet. Leider schneit es hier gerade wieder..

Rotbuche und Hainbuche als Hecke und Gestaltungselement

Ich wusste schon immer – diese Pflanzen müssen einen Platz in meinem Garten bekommen. Obwohl ich ein Grundstück habe, auf dem sich nur schwer eine Buchenhecke integieren lässt, habe ich einen Platz gefunden, an dem ich eine mindestens 2 Meter lange Rotbuchenwand und einen breiten “Würfel“ aus Hainbuchen pflanzen kann.

Mein Ziel ist, den Vögeln dichte, undurchlässige Zweigengewirre zu bieten, die sie zum Nisten nutzen können. Das wird allerdings mind. 3 Jahre dauern, bis sich die Pflanzen so weit entwickelt haben.

Wie bereits erwähnt, möchte ich eine Blutbuche mit Hainbuchen unterpflanzen und diese zu einem Würfel schneiden. Direkt hinter dem Baum wird eine lange Rotbuchenwand entstehen und als Raumteiler dienen. Mal schauen, wie sich das ganze entwickeln wird und ob ich mein Ziel erreichen werde.

Ich probiere immer wieder vieles Neues, um daraus zu lernen. Ich liebe Hainbuchen, weil sie früh austreiben und sich beliebig schneiden lassen, so dass auch schmale Hecken überhaupt kein Problem sind. Dagegen überzeugen mich Rotbuchen durch ihr Laub – im Frühjahr, im Sommer und im Herbst. Auch im Winter sehen sie schön aus. Hier die jetzige Bilder. Die Rotbuche hat immer noch hübsche, trockene Blätter, die Hainbuche ist dagegen im Moment fast kahl. Diese wird aber im Frühjahr ziemlich früh wieder austreiben. Die Buche lässt sich dagegen damit viel Zeit. Aber keine andere Hecke kann sie im Winter toppen. Die Rotbuche wechselt die alte Blätter gegen neue aus und bleibt so fast das ganze Jahr über ziemlich blickdicht.

Nicht zu vergessen: Vögel nisten ganz gerne in beiden Hecken oder suchen dort nach Nahrung. Ich habe 3 Komposter, die darauf warten entleert zu werden. In März werde ich die ganze Aktion starten und ich freue mich schon riesig darauf!!

Eibenhecke pflanzen

Hallo Zusammen!

 

IMG_6210[1]Ich wollte auf 1,5-2 Meter eine kleine Eibenheckepflanzen, um eine gemütliche Ecke zu bekommen. Im nächsten Frühjahr wird unser Baum entfernt und wir werden an seiner Stelle ein weiteres Stück Hecke pflanzen. Bis dahin wachsen unsere Eibenpflanzen im Gemüsebeet.  Gestern war das Wetter so schön und warm, dass ich angefangen habe, dort die Grenzsteine zu versetzen und die Pflanzlöcher zu graben.

Wie zu erwarten: nach 10 cm waren nur noch Steine und Kies zu sehen. Ich habe das sehr mühsam mit einem kleinen Spaten gelockert und die Erde gesiebt. Aus einem ca. 1 Meter langen Stück habe ich 4 Eimer Steine herausgeholt … Als Ersatz werde ich dort Wurmhumus und gute Erde mit dem gesiebten Aushub vermischen.

Heute werde ich die Pflanzen leider noch nicht pflanzen, weil das Wetter einfach nicht schön ist. Aber morgen mache ich mich wieder an die Arbeit. So sieht es im Moment aus. Ich werde die Eiben alle 40cm pflanzen und so auf 2-2,5 Stück pro Meter kommen. Am Zaun werden wird zukünftig weitere Eiben pflanzen.

Zwei Tage später…

Das Wetter war wieder sehr schön und warm und ich habe mit meinem Sohn im Garten arbeiten können. Ein paar Stunden Arbeit und ich bin fertig geworden. Die Hecke ist gepflanzt, direkt auch geschnitten, die Steine wieder gesetzt und Rindermulch verteilt. Und so bleibt noch der Abschnitt rechts von der Hecke, die gepflanzt werden muss. Aber das werden wir später machen. Dafür müssen wir eine Firma holen, die uns erstmal den Baum rausnimmt.

Thujahecke pflanzen

Eigentlich mag ich die Thujenhecken nicht besonders. Heutzutage sieht man sie fast überall und oft sind sie noch dazu nicht richtig gepflegt. Sie werden natürlich im Hochsommer nicht gegossen, oft nicht gedüngt und sehen demsprechend auch aus.

Thujensorte Smaragd

Frühjahr 2012

Der Schnittaufwand einer Thujenhecke ist mir im Moment auch zu hoch. Wie haben bereit eine Zypressenhecke und jedes Jahr ist mein Mann einen ganzen Tag mit Schneiden und Aufräumen beschäftigt. Ausserdem wollte ich die Hecke nicht überall haben, weil es zu erdrückend und zu langweilig wirken würde. Wir haben aber an einer Seite die Sorte Smaragd gepflanzt, aus 3 Gründen:

  • Wir wollten auch zur Strasse einen kleinen Sichtschutz haben,
  • Es musste etwas Scheinzypressen ähneln, da sich die Hecke diesen anschliessen soll und
  • Es musste sehr schmal wachsen, da dort schon Apfelbäume standen.

Da wir die empflindlichen Scheinzypressen nicht wieder pflanzen wollten, fiel die Wahl auf die bekannte Thujensorte Smaragd. Sie wächst von alleine schmal und der Schnittaufwand ist sehr gering.

Kompromisse in einem vorgefundenen Garten

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Sommer 2012

Die Vorbesitzer hatten bereits vor ein paar Jahren auf dem Grundstück zwei Apfelbäume gepflanzt, daher konnten wir die Hecke nicht in einem Stück den Zaun entlang pflanzen.

Die Apfelbäume könnte man dafür zwar fällen, aber das wäre einfach zu Schade, da sie sehr leckere Früchte tragen. Die Bäume sind zudem bereits groß und bieten auch einen kleinen Sichtschutz, auch wenn der nicht besonders breitflächig ist.

Wir haben die erste Pflanzen direkt nach dem Einzug gepflanzt. Inzwischen sind gerade 4 Jahren vergangen. Die Hecke wurde immer großzügig gegossen und im Frühjahr und im Juni gedüngt. Teilweise organisch, teilweise mineralisch. Wie man sieht, wachsen die Pflanzen nicht gleichmässig und wir haben mit dem Schnitt noch gewartet. Wir werden diesen aber im Jahr 2016 endlich vornehmen. Der Zaun im Bereich der Hecke kann voraussichtlich in 2017 zurückgebaut werden, nachdem die Thujen noch etwas grösser geworden sind.

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Im Moment sehen die Pflanzen so aus. In diesem Jahr werden sie endlich eine schöne Grösse erreichen und können diese der Scheinzypressenhecke weiter angleichen.

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Das sind die Probleme, mit den sich Gartenbesitzer messen müssen, wenn sie schon einen bestehenden Garten erwerben. Manchmal alles zu ändern ist einfach zu kostspielig oder auch zu aufwändig, so dass ma kreative Lösungen finden muss. Für uns ist diese Lösung zwar nicht optimal, aber wer weiss, ob wir mit der Zeit nicht die Scheinzypressenhecke auch gegen eine Thujenhecke austauschen werden. Im Moment steht sie noch, obwohl schon zum Zeitpunkts des Hauskaufs 2 Lücken mit abgestorbenen Pflanzen vorhanden waren. An einer Stelle ist sie immer noch nicht vollständig zugewachsen. Hinter den Kompostern wird die Hecke ebenfalls braun. Ich weiss nicht, ob das an Lichtmangel, Trockenheit, einem Pilz oder zu starker Konzentration der Nährstoffe liegt. Der Kompostplatz war auch schon da, als wir das Hause kauften, und ich habe noch keinen anderen/besseren Platz für ihn gefunden … Gegen einen Pilz habe ich die Hecke auch schon behandelt. Mal schauen, ob sich das in diesem Jahr bessert …

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Sommer 2015

Das war der erste Abschnitt unserer Hecke. Der zweite befindet auf der rechten Seite der Apfelbäume. So haben wir so zu sagen eine Lücke dazwischen, aber wir können uns mindestens so mit unseren Nachbarn unterhalten und wir fühlen uns nicht ganz mit der Hecke abgegrenzt.

Der zweite Heckenabschnitt

Der zweite Abschnitt entstand ziemlich spontan. Ein Strauch musste weichen und ich habe einfach nicht länger warten können. Ich habe die daneben stehenden auch ausgegraben, die anderen nach vorne verpflanzt und die Rabatte um das Doppelte vergrößert. Jetzt sind die jungen Perückensträucher ganz vorne und es wird mich nicht stören, dass diese erst im Mai austreiben. Der entstehende, grüne Hintergrund wird ihre schöne gelbe und rote Farbe gut zur Geltung bringen.  Ich werde aber die Sträucher mit der Schere im Zaum halten müssen, obwohl diesen ziemlich viel Platz bis zu Thujen gelassen, aber das wird trotzdem ohne Schneiden nicht reichen.

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So war es

Diesmal habe ich mich für Ballenware entschieden, da wir schon Herbst hatten und weil ich einfach zufällig eine tolle Qualität gefunden habe. Das Graben der Löcher für diese Pflanzen war genauso schwierig und arbeitsintensiv wie für die Kirschlorbeeren. Viele Steine und Wurzel haben mir das Leben schwer gemacht. Ich habe den Aushub mit einer guten Erde gemischt, Hornspäne und Rindenmulch verteilt. Bis zum Frost habe ich, wenn es nötig war (mit Regenmesser!), kräftig gegossen. Ich hoffe, dass sich die Hecke durch die lange Zeit der hohen Temperaturen bis Ende diesen Jahres bewurzeln konnte und im Frühjahr richtig gut starten kann.

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So ist es

Kirschlorbeer Etna

Wir haben Euch bereits von unserer Kirschlorbeerhecke der Sorte Genolia berichtet und dass wir leider nicht um das gesamten Grundstück diese Hecke pflanzen können.

Aus demselben Grund würden wir auch keine Thujahecken überall pflanzen. Ich finde Thujen, Eiben und Kirschlorbeer sehr schön. Aber es wäre mir einfach zu erdrückend und zu eintönig sie auf jeder Seite des Grundstücks zu haben. Ausserdem hat jede Pflanze Vorteile und Nachteile und der Pflegeaufwand ist auch sehr unterschiedlich. Wenn ich nur Thujen hätte, müsste ich im Hochsommer bei Hitze gießen. Ja, ich weiss, sie überstehen Trockenheit auch ohne Gießen, aber ich würde gern Trockenschäden vermeiden. Und bei so vielen Pflanzen würde das sehr den Geldbeutel belasten. Die Eibe ist da nicht so empflindlich. Aber sie muss man wirklich von jeder Seite schneiden und das wäre mir zu pflegeintensiv; im Moment zumindest. Darüber hinaus sind die Anschaffungskosten sehr hoch. Außerdem wuchsen bereits am Zaun entlang verschiedene Sträucher, die ich nicht herausreißen wollte. Wenn das Grundstück größer wäre, könnte ich diese einfach umpflanzen. Aber so … mussten sie dort bleiben und um sie herum pflanzten wir andere Pflanzen. Aus diesen Gründen haben wir im Garten verschiedene “Hecken“ und einzelne Sträucher.

Unsere Wahl Kirschlorbeer der Sorte Etna

Zwischen einem Flieder, Forsythie und einem Winterschneeball hatten wir wieder eine Lücke. Irgendetwas Strauchartiges musste dort hinein. Ich möchte, dass es entweder ganz früh im Jahr austreibt oder wintergrün ist. Die Auswahl ist bei diesen Kriterien nicht gerade groß.

Ich habe mich in der Nachbarschaft umgesehen und habe ganz viele Kirschlorbeersträucher der Sorta Etna endeckt. Genau diese Wuchsform würde dort passen und immergrün ist sie auch. Leider kann die Winterhärte manchmal nicht ausreichen. In letzten 3 Jahren habe ich keine Winterschaden an diesen Kirschlorbeeren beobachten können. Mir ist aber klar, das bei einem sehr strengen Winter diese durchaus vorkommen können. Zum Glück erholen sich die Pflanzen in der Regel sehr schnell davon, da normalerweise nur einzelne Triebe oder Blätter beschädigt sind, nach dem Austrieb ist normalerweise nichts mehr davon zu sehen.

Da ich nicht dieselbe Sorte Kirschlorbeer pflanzen wollte, wie sie schon vorne am Zaun wuchs, habe ich mich für die gut winterharte und schön aussehende Sorte Etna entschieden. Die erste Pflanze habe ich bereits im Frühjahr gekauft, um diese in einem Beet hinter dem Haus vorzuziehen. Die Pflanze ist super gewachsen und hat ihre Größe verdoppelt. Sie wird deutlich breiter werden, als die als Hecke gepflanzte Genolia. Das ist aber gewollt, da sie neben anderen Sträuchen wachsen wird, die ebenso breit werden. Das Gesamtbild muss stimmen!

Im vorderen Teil unseres Gartens werden nur schmale Pflanzen wachsen, wie Eibe, Thuja Smaragd und Kirschlorbeer Genolia.

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Kirschlorbeer Etna in April 2015

Kirschlorbeer Etna im Oktober 2015

 

Aber zurück zur der Sorte Etna. Ich mag die Blätterform, den bronzen Austrieb und die kegelige Form, die ohne Schnitt bestehen soll. Ich habe aber trotzdem alle Spitzen gekappt, um für einen von Anfang an dichten Wuchs zu sorgen. Die restlichen 2 Kirschlorbeeren habe ich im Oktober als Topfware gekauf. Die waren bereits schon größer, damit diese von der Höhe der ersten Pflanzen ähneln. Im Moment sieht das ziemlich doof aus, aber in zwei Jahren haben wir auf der rechten Seite des Gartens vielleicht nicht eine Hecke, aber eine grüne Wand, die aus verschiedenen Pflanzen besteht. Diesmal haben diese auch genug Platz um sich zu entwickeln. Nur die Kirschlorbeeren sind dicht an einander gepflanzt. Der Abstand beträgt 80 cm. Das ist aber gewollt, da es sich nur um eine Sorte handelt und sie eine dichte Wand bilden sollen. In diesem Jahr werde ich noch den neben stehenden Strauch ausgraben müssen. An seiner Stelle kommt ebenso eine Etna, die bereits hinter dem Haus wächst.

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Kirschlorbeer Etna im Oktober 2015 (rechst und links – Genolia)

Ich hoffe, dass ihre erster Winter nicht zu streng wird und die Pflanzen diesen ohne Schäden überstehen.

 

Unsere Eibenhecke

Unsere Eibenhecke

Unsere zukünftige Hecke ist erstmal in der Planungsphase. Wie ich schon erwähnt habe, müssen wir dafür eine Zierkirsche fällen lassen, was aber erst Ende des Jahres der Fall sein wird.

                                                                              Das Vorziehen der Pflanzen

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Taxus Media Grünland

Um die Zeit irgendwie nutzen zu können, habe ich bereits vor einem Jahr kleine Eiben (Taxus Baccata) gekauft und in Töpfen gepflanzt. Für den Winter habe ich sie vorsichtshalber im Gemüsebeet  eingegraben.

Wir werden auf diesem Blog berichten, wenn der Baum gefällt und wie diese Seite bepflanzt wird. Bis dahin werden wir weiterhin unsere vorgezogenen Pflanzen düngen, gießen und noch mehrmals schneiden. Bereits in der diesjährigen Saison haben sich die Pflanzen toll entwickelt und sind viel größer und dichter geworden, obwohl ich sie schon 3 mal geschnitten habe.IMG_9770

Andere Eibensorten

Da ich Eiben sehr liebe, habe ich auch für andere Zwecke Taxus Media Grünland, Taxus Baccata Fastigiata und Taxus Baccata “Kleiner Grüner“ gekauft. Den Taxus Media Grünland kommt wahrscheinlich an den Anfang und das Ende unserer Hecke – so zu sagen – als Säulen. Ich muss sie dafür noch stärker zuschneiden.

Säuleneibe Taxus baccata ‚Fastigiata Aureomarginata‘

Um unsere Terrasse ein bisschen vor Sonne und Wind zu schützen, haben wir Taxus Baccata Fastigiata gepflantz. Wir werden uns aber noch ein paar Jahre gedulden müssen, bis eine lockere, nicht ganz dichte Wand entstanden sein wird.

Eiben im Internet kaufen?

An unserer Einfahrt zur Garage haben wir ein schmales Beet, auf dem Rindermulch verteilt ist. Leider suchen unsere lieben gefliederten Freunde dort ständig nach Würmen und werfen beim Graben den Mulch auf die Pflastersteine.

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Taxus Baccata “Kleiner Grüner“ nach der Ankunft

Um das zukünftig zu verhindern, haben wir eine kleine Beetabgrenzung gepflanzt, hierfür kam bei uns nur die Eibe in Frage. Diesmal haben wir den “Kleinen Grünen“ gewählt. Sie sind sehr schwer zu bekommen, da sie relativ neu auf dem Markt sind. Im Internet sind wir aber fündig geworden, auch wenn wir zuerst vorbesstelen müssten- es gab zu viele Interessenten. Auf den Bildern sind die Pflänzchen nach der Ankunft und nach dem Einpflanzen zu sehen. Natürlich benötigt es jetzt Minimum 2 Jahre, um eine halbwegs dichte, kleine Hecke zu erreichen. Mal schauen, wie sie den Winter überstehen.

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Taxus Baccata “Kleiner Grüner“

 Kegel, Kugel, Säulen aus Eibe

Ausser Hecken und Beetumrandungen, möchten wir aus Eibe auch Kegel, Säulen und Kugeln kreieren. Die Eibe ist ein sehr schnittverträgliches Gehölz und treibt sogar aus dem alten Holz aus. Dazu sieht sie sehr elegant aus, die Triebe zeigen ein schönes Grün und sie sind sehr pflegeleicht. Aus diesen Gründen hebt sich diese Pflanze ganz offensichtlich von Thujen und Scheinzypressen ab.

Für diese Zwecke haben wir vor 2 Jahren eine Pflanze der Sorte Taxus Baccata gekauft. Man hört überall, Eiben würden nicht so schnell wachsen. Das kann ich aber zum Glück nicht bestätigen! Wenn man schon bei der Pflanzung gute Wachsbedienungen für die Pflanze schafft, wächst diese genauso schnell oder auch schneller als eine Thuja. Hier zwei Beispiele:

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Nach 2 Jahren, fast die Kugelform erreicht Frühjahr 2015

März 2013

Ein weiteres Beispiel zeigt die zweite Pflanze, die wir als Kegel ziehen möchten. Nach 2 Jahren in unserem Garten, wo bei sie jeweils 2-3 mal im Jahr geschnitten wurde, ist das eine sehr schöne, dichte Pflanze geworden.

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März 2014

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Frühjahr 2015

 

 

 

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Sommer 2015

Eiben mögen neutralen bis kalkigen Boden, deshalb haben wir den Aushub direkt mit Kompost und einer Gabe Algenkalk gemischt. Als Dünger sollte man Strauchdünger und keinen Koniferendünger verwenden. Wir düngen mit Kompost und Hornspäne, sollten Mangelerscheinungen auftreten kann man mit einem Kompostauszug gießen oder eine kleine Gabe Mineraldünger spendieren.

taxus baccata semperaurea Wir werden eine Kugel daraus formen

Das schönste Geholz überhaupt

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Der Austrieb

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Unsere Kirschlorbeerhecke Genolia

Wie schon bereits erwähnt, haben wir uns entschieden, ein kleines Stück unserer Grundstücksgrenze mit Kirschlorbeer zu bepflanzen. Wir wollen an dieser Stelle keine streng geschnittene Hecke, sondern etwas, dass strauchartig wächst. Bei meinen Recherchen bin ich auf die Kirschlorbeersorte Genolia gestossen.

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Unsere Genolia- bereits eine sehr schöne Pflanze geworden

Diese Sorte soll sehr schmal wachsen und extrem winterhart sein. Ich bin vollkommen begeistert von dieser Pflanzte und wie sie sich entwickelt hat. Ich brauchte eine Pflanze, die nicht zu breit wächst, da ich keine Lust mehr hatte, mich zwischen Zaun und die Pflanzen quetschen zu müssen. Es ist klar, falls wir an dieser Stelle eine Hecke hätten, bräuchten wir dort keinen Zaun mehr. Aber auf der rechten Seite des Gartens wuchsen bereit Thujen und Zypressen, die ich damals absichtlich locker gepflanzt habe. Ich wollte dort eine Pflanzenkomposition und keine Hecke haben. Darüber hinaus wächst an der Grundstückgrenze auch ein alter, wunderschöner Flieder, den ich unbedingt behalten wollte. Und so versuchen wir die bestehenden Lücken mit anderen Pflanzen zu füllen und eine Art kontrollierten Mischmasch zu schaffen.

Pflanzen der Kirschlorbeersorte Genolia und Wintervorbereitungen

Noch einmal zu dieser Sorte: Mich hat der strauchförmige Wuchs, die schmale Form (weniger Schneiden erforderlich) und die Winterhärte überzeugt. Als ich die Pflanze vor 3 Jahren suchte,  konnte sie bei uns nur im Internet kaufen, da keine Baumschule oder Gartencenter in der Nähe diese im Sortiment hatte. Die Baumschule war mir bereits bekannt, da ich schon mehrmals Pflanzen dort bestellt hatte.

Wir haben im August den dort wachsenden Strauch herausgenommen. Das Pflanzloch

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Unsere 2 Genoliasträuche direkt nach dem Einpflanzen

wurde tief gelockert, alle Steine und Wurzel entfernt. Den Boden haben wir mit einer guten Pflanzerde und unserem Kompost angereichert. Direkt nach dem Pflanzen wurden Hornspänne ausgestreut und Rindenmulch verteilt. Danach wurde das Ganze ordentlich gegossen.

Wir haben vorsichthalber noch mit einer Wachstumshilfe gegossen, welche das Wurzelwachstum fördern soll.

Kurz vor dem erstem Frost haben wir um die Pflanzen herum eine Art Vliesschutz gebaut, um im ersten Winter den Kirschlorbeer vor der Wintersonne und dem Wind, sowie der damit verbundene Austrocknung zu schützen.

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Zugegeben, der damalige Winter war nicht besonders kalt. Aber wir hatten durchaus Nächte in denen die Temperatur unter -16 °C fiel. Die beiden Sträuche haben diesen und 2 weitere Wintern ohne Schäden überstanden. Ich muss dazu sagen, dass unsere Siedlung z.T. von offenen Felder umgeben ist und es damit sehr windig sein kann. Dazu stellt sich in dieser Region im Winter häufig eine kalte, trockene Ostwindströmung ein, die man hier den „kalten Böhmischen Wind“ nennt. Im ersten Winter fiel dazu sehr viel Schnee, was noch zusätzlich den Boden von dem Durchfrieren geschützt hat.

Vergrößerung der Kirschlorbeerhecke – selbst ist die Frau

Nachdem die Pflanzen 3 Winter ertrugen, haben wir uns entschieden noch weitere Sträuche dazu zu pflanzen. Wir hatten zuvor am Zaun z.B. Hibiskus stehen, der leider sehr spät zumeist erst mitte Mai austrieb und eine Felsenbirne, die zwar einen schönen malerischen Wuchs hatte, aber leider keinen Sichtschutz bot. Leid tat es mir nur um den großen Strauch einer Kolkwitzie, der sehr dicht wuchs und schön blühte. Naja, aber dann hätten wir wieder eine Lücke gehabt und so musste er auch weichen.

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Am einfachsten wäre es damals gewesen einen Bagger zu bestellen und alle Sträucher maschinell entfernen zu lassen. Ich war aber zu geizig und wollte nur ungern das Geld dafür ausgeben. Ausserdem hätten wir dafür den Zaun teilweise abbauen müssen und ich hatte Angst, dass die Maschine mir auch daneben stehende Pflanzen beschädigen könnte. Und so machte ich mich selber an die Arbeit. Nach dem Motto: selbst ist die Frau 😉 Mein Mann hat mir bei den ersten 2 Sträuchern geholfen, bei dem Dritten gab er auf, nachdem wir einen Spaten (billige Qualität ;-)) eine Gartengabel und den Stiel einer Hacke abIMG_4028gebrochen hatten. Ausserdem war es schon spät und er musste am nächsten Morgen für zwei Tage auf eine Dienstreise gehen. An dem anschließenden Wochenende wollten wir kurz verreisen und es war schon Oktober. Es bliebt uns nicht viel Zeit, da bereits der Winter nahte (der dann aber doch nicht kam). Ich habe mich also ganz alleine an die Arbeit gemacht. Ich habe alle restliche Sträucher herausgenommen, 15 Pflanzlöcher gebuddelt, die Erde mit Kompost angereichert und die Pflanzen gesetzt.

Diese Arbeit war alles andere als leicht und angenehm. Der Boden in unserem Garten ist sehr steinig und hart. Die größten Steine, die mir im Weg lagen, waren 60 cm lang. Es hat mich eine Menge Nerven, Kraft und Zeit gekostet diese rauszunehmen. Und ja, ich weiß, der Bagger hätte sich da leicht getan.  Danach Hornspanne sowie Rindenmulch ausgebracht und die alte Sträuche gehäckselt. Die Wurzeln stehen heute teilweise als Schmuck in unserem Beet. Auch diesmal habe ich mit einer Wachstumshilfe alle Sträuche gegossen. Mein Mann kam von der Dienstreise wieder und die Hecke war fertig. Und nicht nur diese – die Thujahecke auf der anderen Seite des Grundstück ebenso … aber das ist eine andere Geschichte …

Wintervorbereitungen

IMG_4165Die Hecke habe ich, wie beschrieben im Oktober gepflanzt. Schon spät im Jahr, der August wäre besser gewesen. Wir hatten aber früher keine Zeit. Ich rechne diesmal mit kleinen Winterschäden, da die Sträucher weniger Zeit haben um sich wirklich vor dem Winter zu bewurzeln. Ich habe die Genolia als Topfware gekauft, um die Schäden zu minimieren, da sie in den Töpfen bereits über einen Wurzelballen verfügte.

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Die Sträuche im Januar 2016

Wir haben in diesem Jahr wirklich Glück, dass die Temperaturen bis Anfang Januar über 5 Grad lagen und der Boden nicht schnell gefroren war. Im habe in der Nähe von den Sträuchen ein Bodenthermometer eingestreckt, um die Temperaturen zu kontrollieren. An Silvester 2015 war in 40 cm Tiefe ist der Boden immer noch 6 Grad warm, und die Wurzeln können immer noch gebildet werden, obwohl der erste Schnee dieses Winters gefallen war. Ich bin trotzdem gespannt, wie diesmal die Genolia den Winter übersteht, das erste Jahr ist immer ein bisschen kritisch, da die Pflanzen noch nicht tief genug gewurzelt haben.

 

Edit:

Wir möchten Euch nach fast einem Jahr neue Bilder zeigen. In  nur einem Jahr ist unsere Hecken sehr viel gewachsen und sehr dicht geworden. Und dabei ist sie weiterhin sehr schmal geblieben. Im nächten Sommer haben wir bereits einen Sichtschutz.

Die Sträuche im September 2016.

 

Aktualisierung: Die Hecke im Herbst 2017.  1,5 Jahre, nach der Pflanzung. Wie man sehen kann, der Zaun ist vollständig bedeckt worden. Die Hecke ist dicht und fast 1,80 gross. Im nächsten Sommer wird sie entgültig Grösse ereichen 🙂 Das heisst: innerhalb von 2 Jahren haben wir einen Sichtschutz bekommen.