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Hitze und Trockenheit im Garten

Hallo Zusammen! Ist es bei euch auch so trocken und heiss?

Ich sehe um mich herum immer mehr Gärten, die zurückgebaut werden. Der Grund dafür ist, dass durch anhaltende Hitze und Trockenheit der Garten zur Belastung wird, weil er zu pflegeintensiv geworden ist. Muss das wirklich so weiter gehen?

Vielleicht muss ein Umdenken stattfinden, und man soll den Garten dem Klimawandeln anpassen?

Besonders jetzt ist es wichtig, dass die Pflanzen standortgerecht gepflanzt werden.

Was hilft noch, damit wir nicht ständig mit dem Wasserschlauch im Garten stehen müssen?

Das wichtigste überhaupt passiert schon vor dem Einpflanzen. Wichtig ist es, den Boden sehr gut vorzubereiten. Nur dann wird die Feuchtigheit gut gespeichert, die Pflanzen können tiefere Wurzeln ausbilden und werden robuster und damit pflegeleichter.

Ich arbeite sehr gerne mit Kompost, den ich selbst herstelle. Darüber hinaus kaufe ich auch Torffreie Erden, die ich ins Pflanzloch gebe. Hier in der Oberpfalz haben wir ziemlich schwierige Erde, die im Winter oft zu nass ist und im Sommer sehr schnell verkrustet. Deshalb ist es besonders wichtig, immer wieder den Humus zuzufügen, damit der Boden lockerer und luftiger wird und bleibt.

Wichtig ist natürlich auch die richtige Pflanzenwahl. Es gibt ganze Reihe von Pflanzen, die mit Trockenheit gut zu Recht kommen. Wie wäre es mit einem Kiesgarten (kein Schottergarten!!) oder mit einem Präriegarten? Wenn wir uns für einen Kiesgarten entscheiden, müssen wir den Boden sogar abmagern. Weil mir das zu umständlich war, habe ich mich für Präriebeete entschieden. Die Pflanzen für einen Präriegarten kommen sehr gut mit einem normalen Gartenboden zurecht. Wichtig ist es nur, dass es gut Wasser durchlässig ist.

Manche verstehen den Begriff „Kiesgarten“ leider falsch. Es reicht nicht alles mit Schotter zu bedecken und ein Gras zu pflanzen. So ein “Garten“ bietet der Natur rein gar nichts. Ein Garten muss natürlich aussehen und bunt sein 🙂 Und vor allem: mit Pflanzen bepflanzt, die kaum gegossen werden müssen.

Was steht uns zum Auswahl? Viele, viele Pflanzen! Ich habe im Garten Bereiche, die extrem trocken sind. Vor allem der Hang trocknet sehr schnell aus, da der Regen dort zu schnell abfliesst. Im Winter, nach der Schneeschmelze neigt er aber zu Nässe. Gar nicht einfach so eine Stelle zu bepflanzen. Nach langem Probieren hat sich bei mir folgendes bewährt: Ich habe Pflanzlöcher mit Splitt und Sand befüllt und mit ein bisschen Erde gemischt. Dadurch kann das Wasser im Winter gut abfliessen. Gepflanzt wurden Pflanzen, die mit Trockenheit gut zurecht kommen: Stipa, Sedum, Spornblume, Salbei, Lavendel, Bergminze, Schmetterlingsstrauch. Das Ergebniss lässt sich sehen 🙂

Auf dem „normalen“ Beet, habe ich Gräser gepflanzt, die mit vielen Gegebenheiten zurecht kommen und Blütenpflanzen, die weniger Wasser brauchen. Im ersten Jahr nach der Pflanzung sollte man bei nachhaltender Trockenheit trotzdem giessen, weil die Pflanzen noch keine langen Wurzeln haben.

Giessen aber nicht verwöhnen!

Geniessen statt giessen

Die letzten Sommern waren bei uns sehr heiss und trocken. Ich verbrachte daher sehr viel Zeit mit Giessen. Das kostete natürlich nicht nur Zeit und Kraft sondern auch Geld. Ich habe deshalb angefangen Pflanzen zu verpflanzen und trockenheitsresistente Stauden und Gehölze zu setzten. Hortensien und andere Pflanzen, die viel Wasser brauchen, habe ich jetzt nur im Schatten. Ich habe auch viel mehr Gräser, immer in einer grösseren Zahl, gepflanzt. Für einige Stauden, musste ich sogar den Boden abmagern und durchlässiger machen. Um Wasser zu sparen, mulche ich auch mit Rindenmulch (vorher Hornspäne ausbringen), Kies und Rasenschnitt.

Was für Möglichkeiten haben wir, um nicht Sklaven unseres Garten zu werden? Welche Pfanzen können wir in Betracht ziehen?

Es gibt jede Menge Pflanzen, die mit wenig Wasser auskommen, ich möchte hier aber nur meine Lieblinge vorstellen. Ich habe mit diesen Stauden und Halbsträuchern sehr gute Erfahrungen gsammelt.

Buchsbaum oder Eibe – als Kugel oder Würfel. Ja, Ihr lest richtig. Ich finde, dass man sie prima mit Stauden kombinieren kann und ausserdem schmücken sie den Garten auch wenn sich die Stauden im Winter zurückgezogen haben und im Frühjahr sehen die Beete nicht so kahl aus. Auch Zwergige Kiefer eignen sich für diese Zwecke.

Auch Halbsträucher kann man „faulen“ Gärtner empfehlen, dazu gehören Lavendel, Echter Wermut, Blauraute oder Schmetterlingstrauch.

Die Staudenwelt ist sehr vielfaltig und wir finden darunter ganz viele Pflanzen, die mit wenig Wasser auskommen. Ich liebe zum Beispiel: Duftessel, Elfenbeindistel, Kugeldisteln, Fetthenne, Bergminnze, Eisenkraut, Wollziest, Spornblume, Katzenminze, Blütensalbei, Witwenblume, Glockenblume oder Lavendel.

Ich habe mittlerweile sehr viele Gräser, auch weil ich die Geräusche mag, die sie machen. Und manchmal weniger ist mehr – also wenige Sorten, aber in einer grösseren Zahl – dann wirken sie am Besten. Zu meinen Lieblingen zählen Sesleria Autumnalis, Molinia caerulea, Deschampsia , Stipa und Miscanthus sinensis morning light.

Sesleria Autumnalis

Alle oben genannte Stauden und Gehölze muss man lediglich einmal im Jahr entweder ganz abschneiden oder leicht beschneiden. Dünger brauchen sie kaum – es reicht für die ersten Jahre, wenn der Boden vor dem Pflanzen gut vorbereitet wurde. Giessen ist nur im ersten Jahr notwendig, danach nur wenn es wirklich sehr lange nicht regnet. Darüberhinaus sind viele von diesen Helden auch sehr beliebt bei Insekten. Also? Nicht lange überlegen, sondern zum Spaten greifen, einen hellen, am Besten sonnigen Platz aussuchen und ein eigenes, pflegeleichtes Beet planen 🙂 Ich habe unter einigen Gräsern und Stauden Terrapreta untergemischt. Der Boden für Stipa habe ich mit Splitt und Sand gemischt. Dieses Gras soll kurzlebig sein, aber nur wenn der Boden im Winter zu nass ist. Ein guter Wasserabzug ist die Voraussetzung für ihr überwintern. Viele andere Stauden sind so anpassungsfähig, dass sie mit normaler Gartenerde zurecht kommen, so lange die nicht zu schwer oder zu leicht ist. Es lohnt sich deshalb immer ein bisschen Sand und Kompost beizumischen. Nur Stipa soll man besser im mageren Boden pflanzen.

Echinacea Purpurea -Sonnenhut

Wer hat ihn nicht im Garten? In den letzten Jahren hat sich das Angebot von Echinacea sehr stark vergrössert. Und wenn jemand eine bienenfreundliche, ausdauernde und pflegeleichte Staude sucht, ist mit ihm gut beraten.

Früher war das eine Blume, die fast nur in Bauerngärten zu finden war. Seit neue Sorten auf den Markt gekommen sind, hat sich das verändert. Viele von ihnen sind kompakter und niedriger als die Ursprungsformen.

Ich habe mich in diese Staude regelrecht verliebt. Besonders weiß und rosa blühende Sorten mag ich am Liebsten. Kennt ihr die Sorte Glowing dream, Merlot oder Vintage Wine? Nein? Dann habt ihr bis jetzt etwas verpasst 🙂

Ich habe einige Exemplare bei mir im Garten. Die ersten waren Magnus und Alba. Danach folgten Avalanche, Baby Swan, Glowing Dream und Fatal Attraktion. Sie machen besonders in Kombination mit Gräser eine gute Figur. Im Moment warte ich noch auf Echinacea pallida, die ich mit Stipa pflanzen möchte. Auch Green Jewel gehört zu den Neuankömmlingen. Sie wurde zusammen mit Sesleria Autumnanis gepflanzt. Diese Bepflanzung habe ich ein paar im Garten wiederholt. Diese Sorte hat sehr interessante Farbe, die von grün bis weiß varrriert.

Im Momend sind falsch verstandene Kiesgärten sehr im Mode. Wenn jemand sich schon so ein Beet wünscht, dann ist der Sonnenhut eine gute Wahl diese aufzuwerten. Reine Grasbeete bringen der Natur nicht wirklich viel. Wenn man sie aber mit Salbei, Sonnenhut, Agastache , Ehrenpreis, Katzenminze und Ziest ergänzt, tut man nicht nur fürs Auge etwas, sondern auch für Schmetterlinge und Co.


Sichtschutz mal anders

Als wir hierhin gezogen sind, hatten wir keine Hecke, sondern nur einen sehr niedrigen Zaun, der natürlich nicht als Sichtschutz dienen konnte. Es wuchsen ein paar Sträucher direkt am Zaun, aber von einer Hecke konnte man hier nicht reden.

Da wir aber aus Zeit- und Geldmangel nicht direkt ein Unternehmen beauftragen konnten, das uns alles auf ein mal entfernt und eine richtige Hecke pflanzen hätte, mussten wir angefangen einige Sträuche selbst zu enfernen und Stück für Stück eine Hecke zu pflanzen.

An einer Stelle haben wir Eiben und Thujen als Solidärpflanzen gepflanzt. Die Lücken zwischen den Pflanzen haben uns nicht weiter gestört, bis wir einen Hund bekommen haben. Unser Eddie sieht die vorbeilaufenden Menschen und möchte unbeding an den Zaun gehen. Da sich aber zwischen Zaun und Rasenfläche Beete befinden und Stauden wachsen, die von ihm zertreten würden (er wiegt 30 kg), möchten wir das unbedingt vermeiden.

Aus diesem Grund haben wir uns für Edelrostwände entschieden. Die kann man prima ohne grösseren Aufwand zwischen den Pflanzen platzieren. Damit versperren wir dem Hund den Blick auf die Strasse und den Weg zum Zaun.

Wir haben mit einem Erdbohrer Löcher gebohrt, weil unser Boden sehr steinig ist. Mal schauen ob das reicht, oder ob wir die Wände leicht einbetonieren werden müssen. Im Sandboden wäre das wahrscheinlich besser. Damit die Wände nicht weiter rosten, sollte man sie ab und zu mit Owatrol anstreichen.

Wir haben uns neue Dekosäulen gemacht, die aber noch zu frisch aussehen und mir noch nicht ganz gefallen. Ich denke, erst wenn sie eine leichte Patina bekommen, werden sie ganz nach meinem Geschmack sein 🙂 Sie werden später ganz woanders stehen, ich muss für sie erstmal einen Platz schaffen. Aber jetzt verdecken sie schon sehr schön die Lücke in der Hecke zu unserem Nachbarn.

Darüberhinaus hat mein Mann ein erhöhtes Gemüsebeet gebaut, sowie eine Abdeckung dafür. Diese Lösung ist nicht endgültig. Die endgültigen Beete werden natürlich deutlich schmaler. Wir planen in 3-4 Jahren die Scheinzypressenhecke zu entfernen und dort 3 gemauerte Gemüsebeete anzulegen. Dieses Beet soll deshalb maximal 3-4 Jahre halten. Ich habe dieses Beet auf Grundlage eines Mistbeet aufgebaut. Die unteren 30-40 Zentimeter bestehen aus Pferdemist und Küchenabfällen. Danach kommt eine Schicht aus gesiebter, mit Kompost gemischter Gartenerde. Die letzte Schicht besteht aus feiner torffreier Pflanzerde. Im Moment benutzte ich das Beet als Frühbeet. Leider schneit es hier gerade wieder..

Im Garten etwas für die Natur machen

„Rettet die Bienen“ mit dieser Unterschriftenaktion für ein Volksbegehren in Bayern wurde zum Glück in der letzten Zeit viel Aufmerksamkeit für das Thema Artensterben der Insekten erzeugt.

Die ersten Bienen des Jahres 2019 am 16. Februar

Einer der Kritikpunkte am abzustimmenden Text war/ist, dass es sich zu sehr auf die Landwirtschaft konzentrieren würde. Dieses ist auch zum Teil nicht von der Hand zu weisen, denn auch die Gartenbesitzer haben in den letzten Jahren ihren Teil zum Rückgang der Insekten beigetragen.

Insbesondere die Tendenz zu immer mehr Schotter- und versiegelten Flächen, sowie Gabionenwänden und Hecken ohne (bzw. wenig) Nutzen für die heimische Tierwelt haben der Natur nicht wirklich geholfen. Dazu wird besonders in privaten Gärten zum Teil exessiv Herbizide und Insektizide eingesetzt, wenn sich auch nur der Hauch eines Pflanzenschadens oder eines „Schädlings“befalls zeigt.

Daher ist es aus unserer Sicht wichtig, dass sich jeder für sich selbst überlegen mag, ob im eigenen Garten (oder sogar dem Balkon) nicht auch Platz für blühende und nektarspendende Planzen ist. Auch wenn diese nach dem Verblühen vielleicht ein paar Tage nicht ganz so schön aussehen, wie wir uns in unserer Nachbarschaft schon mehrfach anhören mussten. Wir möchten an dieser Stelle nicht den Eindruck erwecken, dass wir z.B. Thujenhecken verteufelten und forderten sie alle aus den Gärten zu entfernen. Mit nichten! Wir haben schließlich selbst eine solche im Garten!

Nein, uns geht es darum, dass es mindestens ein Gleichgewicht zwischen heimischen und exotischen Pflanzen gibt!

Darüber hinaus ist es auch sehr wichtig etwas für die Bodenbiologie zu tun, denn wenn die Beete klinisch rein gehalten werden, alles Laub und Zweige im Herbst entfernt und keine natürliche Düngung stattfindet, sondern dieser künstlich zugeführt wird, verarmt die Bodenbiologie und auch das wirkt sich negativ auf die Tierwelt aus.

Nachfolgend eine Liste mit Pflanzen, die wir Allen empfehlen, um selbst etwas für die heimische Insektenwelt zu tun, die wir alle selbst im Garten haben. Wir haben eine Kirschlorbeer- und Thujahecke, die wenig Nutzen für die Natur haben. Mindestens wird es so oft behauptet. Wir haben sie aber als Wind und Sichtschutz gepflanzt, da wir an zwei Seiten an Strassen grenzen und gern ein bisschen Privatsphäre hätten. Wir können beobachten, dass dort oft Vögel nisten oder bei Wind und Regen dort Schutz suchen. Uns war aber von Anfang an klar, dass wir auch Platz für andere Sträucher finden müssen, die mehr der Natur zu bieten haben. Wir haben uns deshalb nicht nur auf Hecken und Rasen beschränkt, sondern vor den Thujen andere nützliche Pflanzen gepflanzt. Der Schutz aus Thujenhecke hat den Vorteil, dass viel weniger Pflanzen Frostschäden bekommen und selbst Apfelbäume oder Heidelbeeren leiden weniger unter Spätfrösten seit die Hecke da ist.

  • Sterndolde
  • Witwenblume
  • Hauswurz
  • Salbei
  • Verschiede Sedumarten
  • Aster
  • Buddleje
  • Kornelkirche
  • Johanissbeere
  • Heidelbeere
  • Erdbeere
  • Verschiedene Kräuter, Gründünger, Gemüse (ganz wichtig Dill und Möhren)
  • Stachelbeere
  • Apfelbäume
  • Verschiedene Waldgräser
  • Katzenminzen (ganz viele)
  • Lavendel
  • Eiben
  • Felsenbirne
  • Frühjahrsblüher (Krokusen, Winterlinge, Narzisen)
  • Lenzrosen
  • Efeu
  • Wilder Wein
  • Spiraea
  • Verschiedene Steingartenpflanzen( Teppichflammenblume, Wilder Thymian,Glockenblume, Schleifenblume, Nelke)
  • Storchschnabel- verschiedene Arten
  • Prachtscharte
  • Ehrenpreis
  • Mittagsblumen
  • Habichtskraut
  • Zierlauch-verschiedene Sorten
  • Akelei
  • Kugeldistel
  • Wilderkarde
  • Sonnenhut
  • Gamander
  • Gelenkblume
  • Haselnussstrauch
  • Blutbuche und Hainbuche
  • Agastache
  • Blutweiderich

Darüberhinaus haben wir Holz, Stein und Rindehaufen geschichtet und einen Miniteich (ohne Pumpe und Filter) eingerichtet. Dort finden wir oft Libellen und viele andere Insekten. Weil bei uns keine riesige Bäume wachsen können, haben wir mehrere Nistkasten angebracht, die auch jedes Jahr belegt sind. Jedes Jahr verteilen wir im ganzen Garten unseren Kompost. Wir versuchen nachhaltig zu Gärtnern, benützen keine Chemie (wenn nötig benützen wir Jauchen zum Spritzen und Düngen). Wir sehen jedes Jahr bei uns viele Falter und Käfer, und viele Vögel.

Schließlich wollen wir noch auf einen Aspekt eingehen, der uns am Herzen liegt, der aber in unseren Augen in der Diskussion zu kurz kommt. Wir wohnen in einer Gegend, in der es in den Gärten kaum Bäume gibt. In unseren Augen hat gerade der letzte „Rekordsommer“ gezeigt, dass die fehlende Beschattung und Kühlung durch größere Bäume die Hitze in den Siedlungen noch gesteigert hat. Nur dort wo, unser Apfelbaum und die zwei kleinen Bäume in unserem Garten Schatten warfen, sind die Pflanzen gut durch die Hitze und Trockenheit gekommen. Leider sehen wir hier die Tendenz alle Bäume zu fällen, die eine Höhe über 3-4 Metern erreichen, da sie dann vielleicht zu viel Arbeit machten oder zuviel Schatten warfen.

Der Einfluß eines Baumes auf die globale Klimaveränderung mag nicht ins Gewicht fallen, wer aber schon einmal im Sommer unter einem Baum im Schatten saß, wir den Einfluß auf das Mikroklima im eigenen Garten zu schätzen wissen. Bevor wir in die Oberpfalz zogen, lebten wir in einer Wohnung in Essen, deren Balkon in einen grünen Innenhof zeigte. Der alte Baumbestand dort lieferte selbst an den heissesten Sommertagen eine willkommene Abkühlung und auch in unserer Wohnung war es stets angenehm.