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Im Garten etwas für die Natur machen

„Rettet die Bienen“ mit dieser Unterschriftenaktion für ein Volksbegehren in Bayern wurde zum Glück in der letzten Zeit viel Aufmerksamkeit für das Thema Artensterben der Insekten erzeugt.

Die ersten Bienen des Jahres 2019 am 16. Februar

Einer der Kritikpunkte am abzustimmenden Text war/ist, dass es sich zu sehr auf die Landwirtschaft konzentrieren würde. Dieses ist auch zum Teil nicht von der Hand zu weisen, denn auch die Gartenbesitzer haben in den letzten Jahren ihren Teil zum Rückgang der Insekten beigetragen.

Insbesondere die Tendenz zu immer mehr Schotter- und versiegelten Flächen, sowie Gabionenwänden und Hecken ohne (bzw. wenig) Nutzen für die heimische Tierwelt haben der Natur nicht wirklich geholfen. Dazu wird besonders in privaten Gärten zum Teil exessiv Herbizide und Insektizide eingesetzt, wenn sich auch nur der Hauch eines Pflanzenschadens oder eines „Schädlings“befalls zeigt.

Daher ist es aus unserer Sicht wichtig, dass sich jeder für sich selbst überlegen mag, ob im eigenen Garten (oder sogar dem Balkon) nicht auch Platz für blühende und nektarspendende Planzen ist. Auch wenn diese nach dem Verblühen vielleicht ein paar Tage nicht ganz so schön aussehen, wie wir uns in unserer Nachbarschaft schon mehrfach anhören mussten. Wir möchten an dieser Stelle nicht den Eindruck erwecken, dass wir z.B. Thujenhecken verteufelten und forderten sie alle aus den Gärten zu entfernen. Mit nichten! Wir haben schließlich selbst eine solche im Garten!

Nein, uns geht es darum, dass es mindestens ein Gleichgewicht zwischen heimischen und exotischen Pflanzen gibt!

Darüber hinaus ist es auch sehr wichtig etwas für die Bodenbiologie zu tun, denn wenn die Beete klinisch rein gehalten werden, alles Laub und Zweige im Herbst entfernt und keine natürliche Düngung stattfindet, sondern dieser künstlich zugeführt wird, verarmt die Bodenbiologie und auch das wirkt sich negativ auf die Tierwelt aus.

Nachfolgend eine Liste mit Pflanzen, die wir Allen empfehlen, um selbst etwas für die heimische Insektenwelt zu tun, die wir alle selbst im Garten haben. Wir haben eine Kirschlorbeer- und Thujahecke, die wenig Nutzen für die Natur haben. Mindestens wird es so oft behauptet. Wir haben sie aber als Wind und Sichtschutz gepflanzt, da wir an zwei Seiten an Strassen grenzen und gern ein bisschen Privatsphäre hätten. Wir können beobachten, dass dort oft Vögel nisten oder bei Wind und Regen dort Schutz suchen. Uns war aber von Anfang an klar, dass wir auch Platz für andere Sträucher finden müssen, die mehr der Natur zu bieten haben. Wir haben uns deshalb nicht nur auf Hecken und Rasen beschränkt, sondern vor den Thujen andere nützliche Pflanzen gepflanzt. Der Schutz aus Thujenhecke hat den Vorteil, dass viel weniger Pflanzen Frostschäden bekommen und selbst Apfelbäume oder Heidelbeeren leiden weniger unter Spätfrösten seit die Hecke da ist.

  • Sterndolde
  • Witwenblume
  • Hauswurz
  • Salbei
  • Verschiede Sedumarten
  • Aster
  • Buddleje
  • Kornelkirche
  • Johanissbeere
  • Heidelbeere
  • Erdbeere
  • Verschiedene Kräuter, Gründünger, Gemüse (ganz wichtig Dill und Möhren)
  • Stachelbeere
  • Apfelbäume
  • Verschiedene Waldgräser
  • Katzenminzen (ganz viele)
  • Lavendel
  • Eiben
  • Felsenbirne
  • Frühjahrsblüher (Krokusen, Winterlinge, Narzisen)
  • Lenzrosen
  • Efeu
  • Wilder Wein
  • Spiraea
  • Verschiedene Steingartenpflanzen( Teppichflammenblume, Wilder Thymian,Glockenblume, Schleifenblume, Nelke)
  • Storchschnabel- verschiedene Arten
  • Prachtscharte
  • Ehrenpreis
  • Mittagsblumen
  • Habichtskraut
  • Zierlauch-verschiedene Sorten
  • Akelei
  • Kugeldistel
  • Wilderkarde
  • Sonnenhut
  • Gamander
  • Gelenkblume
  • Haselnussstrauch
  • Blutbuche und Hainbuche
  • Agastache
  • Blutweiderich

Darüberhinaus haben wir Holz, Stein und Rindehaufen geschichtet und einen Miniteich (ohne Pumpe und Filter) eingerichtet. Dort finden wir oft Libellen und viele andere Insekten. Weil bei uns keine riesige Bäume wachsen können, haben wir mehrere Nistkasten angebracht, die auch jedes Jahr belegt sind. Jedes Jahr verteilen wir im ganzen Garten unseren Kompost. Wir versuchen nachhaltig zu Gärtnern, benützen keine Chemie (wenn nötig benützen wir Jauchen zum Spritzen und Düngen). Wir sehen jedes Jahr bei uns viele Falter und Käfer, und viele Vögel.

Schließlich wollen wir noch auf einen Aspekt eingehen, der uns am Herzen liegt, der aber in unseren Augen in der Diskussion zu kurz kommt. Wir wohnen in einer Gegend, in der es in den Gärten kaum Bäume gibt. In unseren Augen hat gerade der letzte „Rekordsommer“ gezeigt, dass die fehlende Beschattung und Kühlung durch größere Bäume die Hitze in den Siedlungen noch gesteigert hat. Nur dort wo, unser Apfelbaum und die zwei kleinen Bäume in unserem Garten Schatten warfen, sind die Pflanzen gut durch die Hitze und Trockenheit gekommen. Leider sehen wir hier die Tendenz alle Bäume zu fällen, die eine Höhe über 3-4 Metern erreichen, da sie dann vielleicht zu viel Arbeit machten oder zuviel Schatten warfen.

Der Einfluß eines Baumes auf die globale Klimaveränderung mag nicht ins Gewicht fallen, wer aber schon einmal im Sommer unter einem Baum im Schatten saß, wir den Einfluß auf das Mikroklima im eigenen Garten zu schätzen wissen. Bevor wir in die Oberpfalz zogen, lebten wir in einer Wohnung in Essen, deren Balkon in einen grünen Innenhof zeigte. Der alte Baumbestand dort lieferte selbst an den heissesten Sommertagen eine willkommene Abkühlung und auch in unserer Wohnung war es stets angenehm.

Komposter selber bauen

Als wir hier hin gezogen sind, standen bei uns im Garten bereits 2 hässliche Plastikkomposter. Ich habe sie nie gemocht. In meinem Augen störte das Plastik im Garten, sah unnatürlich und künstlich aus. Darüberhinaus dauerte das Kompostieren genauso lang, wie in einem normalen Komposter.

Es stand fest – irgendwann muss ich was ändern und wir brauchen bald neue Komposter. In den letzten Jahren hatten wir aber zu wenig Zeit, um uns darum zu kümmern. Dafür aber reiften die Ideen und mein Mann hat sich von alleine darum gekümmert. 😉

Einige Punkte waren mir wichtig:

  1. ImMehr Platz für den Kompost
  2. Gute Belüftung
  3. Schutz vor Regen und Schnee (Abdeckung)
  4. Da sich nicht so weit davon eine Sitzecke befindet, sollte das Ganze auch schön aussehen und man nicht auf das kompostierende Material schauen müssen.
  5. Zwischen den Kammer sollte eine Möglichkeiten für Regerwürme geben, sich frei bewegen.

Und so sind diese hübsche Komposter aus Lärchenholz entstanden. 🙂 Mal schauen, wie lange sie halten und welche Erfahrungen wir mit ihnen machen. Auf jedem Fall sind sie stabil und werden nicht bei Sturm herumfliegen, wie das schon mit den Plastikkomposter der Fall war.

Es war nicht einfach die Komposter auf dieser Stelle zu bauen, weil der Untergrund nicht gerade und felsig ist. Deshalb sind auch Komposter ein wenig … antiparallel geworden. Mich stört das aber nicht! Hauptsache selbstgemacht! Mein Mann hat dafür folgende Materialen gebraucht

  • Kesseldruckimpregiertes Lärchenholzbretter
  • Verzinkte U-Profile
  • Rostfreie Stahlschrauben
  • Beton

Ein neues Familienmitglied

Seid Anfang Oktober sind wir behundet 🙂


Unser Kleiner ist ein Goldendoodle und ist zu uns mit 9 Wochen gekommen. Mittlerweile ist er seit fast 2 Monaten bei uns und hat sich toll eingelebt. Wir haben ab dem ersten Tag mit ihm alles gemacht, was er auch später können muss. Das Autofahren, das alleine bleiben, Spaziergänge mit und ohne Leine gehörten natürlich auch dazu. Der Kleine hat schon auch U-bahn Fahrten und Stadtbesuche erlebt. Der Welpe heisst Eddie (Eduard!) und hat sehr schnell viele Kommandos gelernt. Er kann schon Sitz, Gib Pfötchen, Platz, Aus, Komm, Bitten (Männchen machen), Warten, Fuss usw.

Eduard hat vor 2 Wochen angefangen sein Welpenfell zu wechseln und bekommt langsam sein richtiges Fell. Wir haben ihn mit 6,5 kg bekommen, mittlerweile wiegt er schon 15 kg. Aber kein Wunder – Eddie liebt Fleisch, Gemüse und Obst und hat einen guten Appetit. Wir barfen ihn. 🙂 Und weil es eigentlich ein Gartenblog ist, hier ein paar Bilder aus unserem Herbstgarten.

Obstbäume für den Garten

Hallo zusammen!

Wir sind dabei unseren alten Apfelbaum zu ersetzen und den Garten umzugestalten. Wir haben uns entschlossen, ein paar Sachen im Garten zu ändern, um u.a. Platz für 2 neue Obstbäume zu schaffen.

Die Entscheidung war nicht einfach und wir haben sehr lange nach den richtigen Sorten gesucht. Es gibt Sommer-, Herbst- und Winteräpfel. Da wir in der Oberpfalz sehr oft Spätfröste haben, müssen es Sorten sein, die spät blühen. Darüber hinaus soll es, nach unseren Erfahrungen mit den alten Apfelbäumen, diesmal eine robuste und krankheitsresistente Sorte sein.

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Unsere 2 alten Apfelbäume waren immer von Pilzen befallen und ein Großteil ihrer Früchte daher ungeniessbar, so dass wir bereits im letzten Jahr den am Meisten befallenen gefällt haben.

Die Sorten war nicht robust und wuchsen auch an falschen Stellen – z.B. zu nah an der Hecke, wo sie zu wenig Sonne und Luftbewegung bekamen. Diesmal soll der Baum einen sonnigen Platz bekommen, mitten im Rasen wo er von jeder Seite frei stehen wird. Dieses Jahr war es aber auch hier in der Oberpfalz lange sonnig und trocken, weshalb der letzte verbliebene Baum sehr gut getragen hat und nur ein kleiner Teil der Früchte am Baum verfaulte.

Unser Garten ist sehr sonnig und wir möchten unbedingt in der Zukunft mehr Schatten haben. Deshalb möchten wir keine kleinen Bäume haben, was natürlich die Ernte einfacher machen würde. Das war uns aber nicht so wichtig. Die Bäume sollten aber auch nicht unendlich gross werden, deshalb haben wir uns für Halbstämme entschieden und Sorten die auf bestimmten Unterlagen maximal 5 Meter Höhe erreichen werden.

Bei uns in der Gegend fehlen große, alte Bäume. Die Hecken dürfen nur 1,80 – 2 Meter hoch sein und weil kaum jemand einen grossen Baum im Garten hat, sieht man immer im Hintergrund Häuser. Das gefällt mir überhaupt nicht!

Immer wenn ich bei meinen Schwiegereltern war, wo überall ein alter Baumbestand ist, vermisse ich diesen Anblick bei mir im Garten. Große Haselnüssen, die wachsen dürfen und nicht in Kastenform beschnitten werden, alte Äpfelbäume, Hollunderbüsche, Hainbuchen und Buchenhecken die große Höhen erreichen. Man hat das Gefühl, dass man mitten im Wald steht und nicht in einer Siedlung. Das fehlt mir bei uns. Es wird natürlich ein paar Jahre dauern, bis wir bei uns große Bäume haben werden, aber schon jetzt freue ich mich darauf.

Und da wir schon bei den Sumpfeichen als Trendsetter für Kugelbäume in der Siedlung auftraten, können wir vielleicht durch unser Vorbild auch dieses mal wieder unsere Nachbarn zur Nachahmung motivieren 😉

Wir haben uns für die Sorten Rebella als Apfelbaum und Hanita als Pflaumenbaum entschieden. Jetzt wo die Hitze vorbei ist, haben wir die Pflanzlöcher vorbereitet. Wie immer haben wir Pflanzen im Container gewählt, denn sie wachsen immer sicher an. Der Kompost wartete schon bereit auf seinen Einsatz. Und ich freue mich schon riesig, wenn sich im Frühjahr die neue Bäume in ein Blütenmeer kleiden werden.

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Wir haben im Garten auch 3 Säulenapfel, da sie aber noch sehr jung sind, hatten wir noch keinen Ertrag. Ich hoffe aber, dass sie sich zusammen mit dem normalen Apfelbaum sehr gut ergänzen werden. Die Bäume, die wir ausgewählt haben, gelten als robust und resistent gegen Krankheiten. Sie blühen nicht zu früh, was in unserer Gegen wichtig ist. Obstbäume sind sehr wichtig für die Natur. Und das wäre unser nächster Beitrag für die heimische Tierwelt. 🙂

Wahnsinniges Hortensienjahr!!

Hallli hallo,

wie ihr wisst, wohnen wir in der Oberpfalz, wo sehr oft Spätfröste auftreten. Normalerweise blühen danach nur die zähesten meiner Hortensien. In diesem Jahr sind wir davor verschohnt geblieben und man merkt es: fast alle blühen! Hier ein Paar Fotos aus unserem Garten. Es sind zu sehen:

 

 

 

 

 

Charming Alice

Alpenblühen

Bloomstar

Magical Sapphire

Magical Amethyst

Preciosa

Endless Summer The Bride und Baimler

Harmony

Forever and Ever

Blueberry Cheese Cake

Nikko Blue

Diva Fiore

Oregon Pride

Bouquet Rose

Bela

Masja

Anabelle und Incrediball

Double Dutch

Endless Summer Twist and shout

Hot red purple

Hot Red

Mathilde Gütges

Rispenhortensie Limelight

You and me Together

 

Sedum und Hauswurzarten. Fast ganz ohne Giessen.

Ich möchte Euch heute Pflanzen vorstellen, die eigentlich jeder in seinem Garten haben sollte. Warum? Aus 3  Gründen.

  1. Sie sind pflegeleicht und brauchen angewachsen nicht gegossen zu werden
  2. Sie sind sehr schön anzusehen
  3. Viele Arten blühen erst im Herbst, wenn schon für Insekten kaum noch Nektarangebot vorhanden ist.

Ich bin mir sicher, dass schon jeder von Euch die Pflanzen gesehen hat. Ich muss zugegeben, erst mit der Zeit haben mich die Pflanzen begeistert. Als ich jünger war, fand ich sie langweilig und altmodisch. Wie falsch! Je älter ich werde, desto mehr schätze ich Pflanzen, die ohne viel Pflegeaufwand alleine zurecht kommen. Das einzige was man bei den Pflanzen machen muss, ist das Zurückschneiden im zeitigen Frühjahr.

Es gibt unzählige Möglichkeiten diese robuste Pflanzen im Garten zu integrieren. Weil sie fast ohne zusätzliche Wassergabe auskommen, eignen sich verschiedene Gefässe und Töpfe sehr gut für sie. Aber auch im Beet, mit anderen Stauden machen sie eine gute Figur. Ich liebe sie besonders in einem Präriebeet zusammen mit Stipa. Auch ein Sonnenhut passt gut zu ihnen. Kleinere Sedumarten und Hauswurz kommen in Töpfen oder auf einem Steinbeet gut zu Geltung. Schaut mal einfach, und lass euch begeistern.

Hier eine kleine Liste von ein paar Pflanzen, die wir selbst auch besitzen:

Weisser Mauerpfeffer

Blaugraues Fettblatt

Dickrosettiges Fettblatt

Fettblatt Angelina

Grosses Fettblatt Karfunkelstein

Mauerpfeffer Coral Rief

Spatelblättrige Fettblatt ‚Purpureum‘

Rotmoos Mauerpfeffer ‚Coral Carpet‘

Hohes Fettblatt ‚Herbstfreude‘

Hohes Fettblatt Matrona

Und ganz viele Arten von Surpervivum (Hauswurz)

 

 

 

 

 

 

Hortensiengarten

Ich werde heute garnicht viel schreiben. Schau mal einfach, wie es im Moment bei uns aussieht.

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So ist es. Im Moment ändere ich wieder ganz viel im Garten und habe einfach zu wenig Zeit zum Schreiben. Ich mache viele neue Beete, die aber noch zu frisch und zu jung sind, dass ich euch etwas zu zeigen hätte.

Ich kann aber etwas berichten, was mich wirklich stolz macht! Mein Mann ist dabei eine Stützmauer zu bauen. Im Moment ist es so weit… aber schon jetzt sieht man, wie schön es zum Schluss aussehen wird.

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Wir sind auch stolz, dass es bei uns immer von Insekten nur so wimmelt. Ganz viele Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind zu sehen. Auch der Schwalbenschwanz ist regelmässig da. Seine Raupen auf dem Dill sind schon auch aufgetaucht. Besonders beliebt bei den (Wild-)Bienen sind im Moment Salbei, Zierlauch, Kugeldistel, Lavendel, Katzenminze, Blutweiderich, Bohnenkraut, Wilder Dost, Heilziest, Prachscharte und Margariten.

Ich bin jetzt dabei zu dem Salbei Sterndolden und Scheinsonnenhut dazu zu pflanzen. Ich zeige euch ein paar Bilder, die sagen viel mehr als Worte.

Nach unserem Urlaub

Hallo zusammen!

Wir haben fast 2 wunderbare Wochen in Polen verbracht und kamen erholt und voller Tatendrang zurück! Wir waren in einem Resort&Spa-Hotel, in einem kleinen Ort an der Ostsee, der sich Jaroslawiec nennt. Sehr nette Leute, volles Programm für  Kinder und das nicht Kochen und Aufräumen müssen haben wir (BESONDERS ICH) wirklich gebraucht. Jetzt sind wir wieder zurück und möchten weiter an unseren Gartenprojekten arbeiten.

Mein Mann hat sich für dieses Jahr ziemlich viel vorgenommen. Ein Teil davon ist sogar schon fertig! Ein ganzes äusseres Beet hat Pallisaden samt Mähkanten bekommen und ist jetzt sozusagen, gegen wühlende Vögel gerüstet. Jetzt bleibt der Rindermulch dort, wo seine Bestimmung ist, nämlich im Beet und fliegt nicht mehr auf den Rasen.

Das zweite Projekt war eine Sitzecke und ich finde, dass sie meinem Mann wirklich gelungen ist. Dafür dass er früher nie so etwas gemacht hat, hat er das toll hingekriegt.

Und nun… hat er angefangen 3 neue Komposter zu bauen. Ich hatte diese hässlichen Plastikkomposter aus dem Baumarkt satt und wollte kein Kunststoff mehr in meinem Garten haben. Diesmal werden sie aus Lärche und Metall sein. Holz passt zu einem Garten einfach besser.

Und so sieht es im Moment aus:

Weitere Bilder folgen noch.

Als nächstes kommt das Schwierigste. Mein Mann wird versuchen eine Stützmauen als Umfassung unserer Terrasse zu bauen. Ich bin schon gespannt, wie es ihm das gelingen wird.

Unser Garten hatten wir vor dem Urlaub gründlich gegossen, obwohl Gewitter vorhergesagt waren. Und das war richtig so. Es kamen in diesen 2 Wochen ganze 3 Liter runter, was nicht mal den Rindemulch feucht gemacht hat. Wir haben zum Glück sandigen Lehm und der hält Feuchtigkeit ziemlich lange. Ich habe aber einige Pflanzen erst vor 3 Wochen  gepflanzt und viele umgepflanzt, deshalb machte ich mir Sorgen, ob sie ohne Probleme überleben würden. Länger dürften wir aber nicht weg sein. Schon 1 Tag nach dem Ankuft haben einige Gräser angefangen zu schwächeln und sich zusammenzurollen.

Jetzt folgen ein paar aktuelle Bilder aus unserem Garten. Und wie man sieht: alles blüht in weiss und violett mit einem kleinen bisschen Silber dazu. So wie ich es wollte. Es wirkt im Sommer erfrischend und irgendwie kühl. Genau das Richtige bei über 30 Grad, was wir seit Wochen haben. Passend zu diesem Farbtrend, habe ich in diesem Jahr ein neues, weiss-blaues Beet angelegt. Es besteht aus vielen Arten und das hat seinen Grund. Das Beet soll wie eine Wildwiese aussehen, sowie frisch und romantisch wirken. Mal schauen, welche Pflanzen sich dort bewähren und schliesslich bleiben. Dort haben ihren Platz gefunden:

In einem anderen Artikel, zeige ich euch 2 andere Beete, die ich ergänzt habe. Ich habe wie im März schon erwähnt, einige Pflanzen geteilt und im Garten an verschiedenen Stellen wiederholt. Es kamen auch 2 weisse Rispenhortensien dazu und Bodendecker, wie Storchschnabel und Pachysandra. Diese Beete sind grün-weiss und werden beruhigend wirken. Auch Kugelformen aus Buchs, Eibe und Ilex kommen wieder zum Einsatz. Ich wollte den Garten harmonischer gestalten und ich denke, es ist mir gelungen. Man sieht das in diesem Jahr noch nicht wirklich, weil viele Pflanzen sich noch entwickeln müssen, aber diesmal habe ich den Garten als Ganzes verändert und nicht nur die einzelne Beete. Es wird sich zeigen, wo man noch eingreifen muss, um das Ziel zu erreichen.

Eines ist sicher: unser Garten hat für Tiere und Insekten viel zu bieten. Es brummt und summt gewaltig und auf der Wildcamera sehe ich täglich 3 Igel zusammen. Im Moment stehen Strauchspiere, Salbei, Lavendel, Glockenblumen und vieles mehr in voller Blüte und es herrscht ein lautes Treiben im Garten.

Bald werden auch Hortensien blühen, die sich in diesem Jahr selbst übertreffen werden. Aber davon später…;-)