Archiv für den Monat November 2017

Wurmkompost

DSC03633Heute ist es wieder so weit. Die Wurmkiste ist schon voll und der Kompost fast fertig.

Damit wir die Würmer von dem fertigen Dünger trennen können, müssen wir die Trennwand wieder verschieben und getrennt neue Abfälle sammeln. Die Trennwand besitzt Löcher, durch die die Würme zu dem frischen Futter gelangen können. Wir haben bereits vor 2 Wochen angefangen in der zweiten Kammer alles vorzubereiten. Zuerst war der Kammer klein, weil die Kiste sehr voll war. Mittlerweile haben wir 2  große Eimer Wurmkompost entnommen (wir haben nur in einer Ecke gefüttert, damit der Rest Wurmfrei bleibt).

Auf dem Boden liegen jetzt trockene Blätter und Stroh, darauf haben wir Pferdemist und frische Küchenabfälle verteilt. Nach einer Woche sind schon viele Würmer rübergewandert. In ein paar Tagen streuen wir wieder Pferdemist und neue Küchenabfälle nach. Die Würmer werden nun nach und nach umziehen. Ganz alleine. In ein paar Wochen wird der Kompost wurmfrei und wir werden in ganz entnehmen können. Der Dünger wird bis zum Frühjahr warten, damit wir ihn auf dem Gemüsebeet einarbeiten können.

DSC03632.JPG

Warum haben wir die Würmkiste im Keller? Die Dendrobenas sind kälteempfindlich. Wenn der Kompost draussen komplett durchfriert – und das ist uns leider schon passiert, da der Behälter nicht allzu groß ist – sterben die darin lebende Würmer. Dazu kommt die Tatsache, dass im Winter im Komposter nicht gerade viel passiert. Deshalb haben wir als Unterstützung unsere Wurmkiste, die auch im Winter unsere Bio-Abfälle vertilgt.

Ab und zu bekommen unsere Würmer ein Zusatzfutter und eine Hanfmatte. Die Abfälle bleiben feucht und die Matte gilt als Leckerbissen. Ich konnte beobachten, dass mit der Matte die Würme grösser und kräftiger werden.

 

Advertisements