Heckenpflege

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Egal, für welche Hecke ihr euch entschieden habt, ein bisschen Pflege zahlt sich immer aus!

Es gibt Leute, die meinen, die Pflanzen sollen alleine zu Recht kommen. Das mag stimmen, wenn man eine natürliche, nicht zu dicht gepflanzte Vogelschutzhecke hat. Eine, die aus heimischen Gehölzen besteht und  nicht einmal im Jahr in Form gebracht wird.

Wenn man aber eine geschnittene Hecke möchte, in der die Pflanzen dicht bei einander wachsen, ist es sinnvoll diese ab und zu zu düngen. Ich finde natürliche Dünger am Besten. Die geben ihre Nährstoffe langsam ab, verbessern die Bodenstruktur und aktivieren das Bodenleben. Auf diese Weise gedüngte Pflanzen sind widerstandsfähiger, robuster und gesünder. Auch Wurzelverbrennungen kommen seltener vor, als mit einem Kunstdünger.

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Ich bevorzuge einen selbst hergestellten Kompost. Dafür mische ich Gras, Küchenabfälle, Pferdemist, Holzschnitt, Heckenschnitt, Blätter, Heu, Kohle und Steinmehl zusammen und lasse es bei Temperaturen unter 65 Grad Kompostieren. Mit Hilfe eines Kompostthermometers kann ich die Temperatur stetig kontrollieren und gegebenfalls eingreifen. Wenn die Temperatur zu niedrig ist, muss ich Hornmehl, Mist oder frisches Gras dazufügen. Wenn die Themperatur zu hoch ist, muss man Holz, Holzspänen, Heu oder Blätter dazufügen. Das Verhältniss zwischen trockener und feuchter Masse muss dabei immer stimmen.

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Ich setzte das Ganze jeden zweiten Tag um. Nach drei Wochen kommt das Gemisch in einen Komposter. Nach ein paar Monaten kann man den Kompost benützen.

Den Kompost sollte man früh im Jahr ausbringen, wenn das Wetter noch feucht und kühl ist.

Da bei uns ab morgen gerade so ein Wetter herrschen wird, habe ich heute meinen Komposter geleert und verschiedene Pflanzen, unter anderem auch die Hecken, mit dem Gold versorgt. Die Regenwürmer werden sich freuen 🙂

Wir haben im Garten verschiedene Hecken: Säuleneiben und Thujen als Windschutz, Hain- und Rotbuchehecke als Raumteiler und auch frei wachsende Sträuche, wie Felsenbirnen, Perückensträucher, Haselnuss, Kornelkirsche und Ahorne. Auch diese haben heute ihre Ration bekommen.

Ich lasse auch immer die Blätter liegen, damit auf diese Weise mindestens ein Teil der Nährstoffe wieder an die Pflanzen zurückkommen kann. Gut ernährte Pflanzen sind robuster und können sich besser gegen Krankheiten und Schädlingen behaupten.IMG_5739[1]

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