Archiv für den Monat Oktober 2016

Japanische Ahorne

Wir haben Herbst. Das ist die Zeit, in der die Japanischen Ahorne ihren zweiten Auftritt haben. Viele Sorten treiben im Frühjahr leuchtend aus, verändern im Laufe des Sommers ihre Farbe, um im Herbst noch einmal Aufzuleuchten. img_9387

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Da wir bereits für viele Vogelsträucher im Garten gesorgt haben, wie wäre es nun mit etwas was auch unser Herz erfreuen wird? Ich musste ein paar Sorten in meinem Garten haben. Warum? Ich liebe Ihre Leuchtkraft, Formen und die Leichtigkeit. Es gibt viele Sorten, die sehr klein bleiben. Mein Garten ist schmal, ich müsste grössere Abstände zum Zaun halten, wenn ich grössere Bäume pflanzen würde. Also, pflanzte ich etwas was später wie ein kleiner Baum aussieht, aber eher zur Grösse eines Strauches heranwächst.

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Wir haben verschiedene japanische Ahorne im Garten. Einer der ersten war Shirasawanum. Er leuchtet im Frühjahr hellgrün bis gelb. Im Herbst ist er entweder bunt oder gelb. Eine sehr bekannte Sorte ist auch Dissectum Garnet.IMG_4047.JPG

Wir haben in diesem Jahr uns weitere Sorten gekauft.

Ein Ahorn, den wir auch noch wirklich empfehlen können, ist der Rote Fächerahorn Atropupureum.

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Felsenbirnen

img_9925Kennt ihr diese schönen Sträucher, die im Herbst orange-rote Blätter tragen und Im Frühjahr sich mit weissen, sternenförmigen Blüten schmücken? Die im Sommer dunkle Beeren tragen, die den Amseln und Drosseln am Besten schmecken?

Aber nicht jeder weiss, dass auch wir davon Naschen können. Wovon ist aber überhaupt die Rede? Von der Felsenbirnen natürlich!! Im naturnahen Gärten sollte dieser Strauch nicht fehlen.

Felsenbirnen sind unempflindlich und robust. Man findet sie deshalb auch in Parks und öffentlichen Anlagen. Sie wachsen sehr malerisch und passen z.B. sehr gut zu einem orientalischen Garten. Sie können durchaus mit japanischen Ahornen konkurieren. Sie bieten auch viel mehr für die heimische Tierwelt; Insekten und Vögel werden sich freuen.

img_9777Wir haben uns für 2 Sorten entschieden. Für die Gemeine Felsenbirne und für die Sorte Prince William, die besonders schmackhafte, große Früchte tragen soll. Heute wurden sie gepflanzt!

Wir hatten schon einmal in unserem Garten eine Felsenbirne, leider durfte sie an dieser Stelle nicht mehr wachsen und musste weichen. Sie wurde auch geschnitten und wuchs nicht mehr schön. Das sollte man bei diesen Sträuchen bedenken – am Schönsten wachsen sie, wenn man sie in Ruhe lässt. Man sollte lediglich die Sträucher ausasten, mehr braucht man nicht zu tun. Da sonst der natürliche Wuchs gestört wird und die Pflanze viele Schösslinge bildet.

Wir haben für Euch in diesem Herbst viele Fotos von Felsenbirnen gemacht. Die Pflanzen, die wir fotografiert haben, wachsen in Raum Köln und in der Oberpfalz. Wenn jemand keinen Platz für diese Schönheiten im Garten hat, kann man sie auch in einem grossen Kübel pflanzen. Sie werden nicht so gross wachsen, wie die Exemplare im Beet, aber werden genauso schön. Die Felsenbirnen erreichen, sortenabhängig, zwischen 2 und 6 Meter. Wir haben uns für kleinwüchsige entschieden.

 

 

Cornus stolonifera ‚Kelsey‘

Vor Kurzem habe ich zufällig in einer Baumschule eine Pflanze entdeckt, die ich noch nie gesehen habe. Ich musste direkt im Internet nachschauen und ein bisschen mehr über sie erfahren.

Ich habe gelesen, dass sie klein und kompakt bleibt und als Bodendecker geeignet ist. Ich musste sie haben! 🙂 Warum? Wegen der Herbstfärbung! Und wegen den tollen roten Zweigen. Sie werden schön beim Schnee leuchten. 🙂 Die Pflanze soll anspruchlos und pflegeleicht sein und mit schwierigen Stellen zu recht kommen. Hier ist sie 🙂

Cornus stolonifera Kelsey

Sträuche für die Vögel/Vogelschutzhecke

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Fettblatt- ein Insektenmagnet

Nicht jeder möchte oder kann eine breite, wilde heimische Hecke planzen, denn nicht jedes Grundstück eignet sich dafür.

Wir wollten auch so eine Hecke pflanzen, aber aus Platzgründen war uns das nicht möglich. Wir haben einen Garten übernommen, in dem bereits schon vieles wuchs. Leider nichts wirklich Wertvolles. Unser Grundstück hat keinen Vorgarten. Wir haben eine Terasse direkt vorne zur Strasse hin und wollten deshalb unsere Privatsphäre haben.

Das könnte man auch mit Wildsträuchern erreichen, wenn man diese hoch genug wachsen liesse. Aber um das zu dürfen, müssten wir die Hecke viel weiter vom Zaun entfernt einpflanzen und könnten somit keinen Rasen mehr haben. Unsere Kinder sollten aber auch Platz zum Toben und Spielen bekommen.

Wer aber ein passendes Grundstück hat, kann viele Vogelgehölze pflanzen, um mehr gefliederte Gäste im Garten zu haben und ihnen das Überleben zu sichern. Dazu eignen sich Schlehe, Schneeball, Pfaffenhütchen (giftig!) , Liguster, Kornelkirsche, Hartriegel,  Holunder, Weissdorn, Felsenbirnen, Gold-Johannisbeere, Hecht-Rose, Heckenkirsche, Apfelbeere und viele mehr.img_30571

Wer aber, wie wir, das Pech hat, nicht über so ein Grundstück zu verfügen, muss nach Alternativen suchen. Ich möchte euch zeigen, wie man ohne eine Vogelschutzhecke, nur mit einzelnen Planzen und „kleinen Biotopen“ auch viel erreichen kann.

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Beeren von Geissblatt (giftig)

Ja, ich weiss – Thuja und Kirschlorbeer sind keine nützlichen Pflanzen. Aber als Hecke für uns besser als nur ein Zaun. Hier brüten schon viele Vögel und im Winter finden sie hier  Schutz vor dem Wind und Schnee. Wir haben aber versucht, diese nicht nur als Hecke zu pflanzen, sondern auch einzeln und gelockert. Auch Eiben haben wir gepflanzt, weil wir keine grüne, langweilige Wand haben wollten. Schmale Hecken geben Platz für andere Pflanzen, die für Vögel nützlicher sein können. Verschiedene Gräser, Stauden, einzelne kleine Vogelgehölze, ein dichter Unterholzbereich, wo sich Rotkehlchen und Amseln gern aufhalten und nach Insekten suchen. Auch Platz für Totholz, Laubhaufen und Steinhaufen ist jetzt da. Da wir für breite, wuchernde Sträuche keinen Platz hatten, haben wir viele Kletterpflanzen gepflanzt, die auch Schutz und andere Vorteile für Vögel bieten. Zum Beispiel eröffnen Wilder Wein, Clematis und Efeu auf kleinem Raum Nistmöglichkeiten und Futter. Besonders Efeu sehe ich als eine sehr wichtige Vogelpflanze, weil seine Beeren erst im Februar reifen, wenn alle Sträucher bereits abgeerntet sind.

Als Einzelstrauch haben wir zum Beispiel eine Haselnuss. Sie bietet Insekten im Früjahr die Pollen und im Herbst den Vögeln die Nüsse. Auch ein Ligusterstrauch wächst bei uns im Kübel. Dazu kommen bald auch Felsenbirnen, die zu zweit in einem Beet platziert werden.

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Noch unreife Beeren von dem Wildem Wein (schwach giftig)

Wenn man schon so eine „wertlose“ Hecke wie wir hat 😉 dann soll man mindestens einen Obstbaum pflanzen. Es gibt heutzutage Sorten, die durchaus klein bleiben. Aber auch als Spalier gesetzt werden können. Auch Säulenobst wäre eine Alternative, wenn sich ein normaler Obstbaum nicht pflanzen lässt. Wir haben 2 Apfelbäume. Sie bieten für Insekten und Vögel das ganze Jahr Schutz, Futter und Nistmöglichkeiten.

Ganz wichtig ist auch unser Gemüsebeet, denn dort wachsen Kräuter, immer ein Gründünger und klar, auch Gemüse. Auf diesem Beet finden Vögel immer Insekten und wir müssen uns keine Sorgen um Pflanzenschutz machen. Das muss man auch bedenken, wenn wir etwas für die Natur tun möchten, muss man auf alle Gifte im Garten verzichten! Wenn unbedingt gespritzt werden muss, dann nur biologisch. Normaleweise ist das aber auch nicht der Fall. Eine kleine Invasion kommt meist im Frühjahr, wird aber ganz schnell durch Vögel wieder reduziert.

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Unsere Mauer mit Efeu bepflanzt

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Dort entstehen bald Beeren

Wenn man schon für große Beerensträucher keinen Platz hat, dann sollte man zu mindestens im Gemüsegarten Heidelbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren und anderes Obst pflanzen. Wir teilen uns die Ernte mit den Vögeln gern.

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Was wir auch für kleinere Gärten empfehlen möchten, ist die Vogelbeere. Sie bieten über 60 Vögelarten Futter und werfen im Herbst nur wenig Blätter ab. Dazu sehen sie wirklich malerisch aus. Es gibt auch Sorten, die klein bleiben.Zum Beispiel die säulenförmige Sorbus aucuparia ‚Fastigiata‘.

Auch Kugelbäume, die nicht zu spät austreiben eignen sich für kleine Gärten. Sie sind dicht, kompakt, verzweigt und bieten den Vögeln tolle Nistmöglichkeiten.

Selbst einzelne Pflanzen, wie Eiben, auch als Säuleform, können sehr wertvoll sein. Bei uns früchten nur die Eiben der Sorte Robusta. Wir haben kleine Kindern und wollten eigentlich giftige Früchte bei uns vermeiden. Andere Eiben werden als Formgehölze geschnitten und bilden deshalb keine Früchte. Die Sorte Robusta passt in jeden Garten und hilft mit den Früchten den Vögeln den Winter zu überleben. Die meisten Giftpflanzen erzeugen im Übermaß „nur“ heftige Bauchschmerzen – Gottseidank! Nur wenige Pflanzen sind akut stark giftig. Ich habe meinen Kindern von Anfang an gesagt, sie sollen nichts ungefragt in den Mund nehmen. Und ich habe ihnen erklärt, welche Pflanzen man nie essen soll. Sie naschen nur von unserem Beerenobst. Der Rest macht ihnen zum Glück viel Angst.

Auch der Feuerdorn, den wir direkt an einer Wand wachsen lassen, ist wertvoll für die Vögel. Unsere dornigen Sträucher sind noch sehr jung. Wir hoffen aber, dass diese in ein paar Jahren eine gute Nistmöglichkeit, Schutz vor Feinden und Nahrungsquelle sein werden.

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Bei uns wird auch nichts außer Formgehölzen vor dem Winter geschnitten. Staudenbeete bleiben so wie sie sind. Auf dieser Weise können Insekten dort Winterschutz finden und die Vögel wiederum ihre Nahrung. Besonders Disteln stehen bei Vögeln hoch im Kurs.

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Jeder wird auch Platz für eine Wildewiese im Kübel haben oder mindestens für eine Wilde Karde, deren Samen übrigens sehr von Stieglitzen geschätzt werden.

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Wie Ihr gesehen habt, reicht manchmal schon eine Pergola mit Kletterpflanzen, um den Vögeln etwas zu bieten. Alles ist besser, als nur eine Thujahecke und Gras. Staudenbeete, Kletterpflanzen, eine Vogeltränke und einzelne Sträucher können durchaus etwas zum Naturschutz beitragen. Schon ein einzelner Obstbaum, Schneeballstrauch oder ein kleiner Pfaffenhütchenbaum kann Vögeln und Insekten helfen. Es ist immerhin besser, als langweilige, leere Rasenflächen, die mit einer in Kastenform geschnittenen Hecke umzäunt sind.

Ein Garten, ohne ihre natürlichen Bewohner ist doch langweilig! Bewahren wir ihnen den Eingang zu unserem Grundstück und seien wir nicht so egoistisch 😉 Es ist doch schön, wenn die Vögel singen und Schmetterlinge sich auf einer Blume in unserer Nähe niederlassen, oder? 🙂

Mehr über Vögel im Garten

Vögel unterstützen

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Pfaffenhütchen

Es war höchste Zeit wieder Wandern zu gehen

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Tja … wenn schon meine Wanderschuhe so aussehen, muss sich dringend etwas ändern! 😉

In Ordnung – bei den letzten Wanderungen habe ich andere Schuhe benutzt, und in unserem Schuppen gibt es wirklich sehr viele Spinnen, aber SO haben meine Wanderschuhe noch nie ausgesehen.

Wir haben es aber wieder geschafft mit unseren Kindern eine Strecke zu machen. Diesmal sind wir nicht den Jacobsweg weitergegangen, sondern nach Kelheim ins Altmühltal gefahren. Ich kann jedem, wirklich jedem diese Gegend wärmstens empfehlen. Die Natur dort, die Felsen, das Wasser, die Farben, besonders jetzt im Herbst werden niemanden enttäuschen.

Ich muss sagen, unsere Kindern werden immer besser und halten lange Strecken wirklich toll aus. Unser jüngster Sohn ist nicht mal 3 Jahre alt (aber bald ;-)) und 2 Stunden auf dem Laufrad hat er ohne Jammern und Meckern gemeistert. Wir sind nicht langsam gelaufen, sondern in einem angenehmen, schnellen Schritttempo. Wenn es nur die erste Stunde nicht ständig geregnet hätte, wäre der Ausflug einfach perfekt gewesen.

Nach dem Laufen haben wir uns Kuchen und Eis gegöhnt. Was möchte man mehr? Zeit mit der Familie, ein bisschen Sport und dazu noch leckerer Kuchen danach 🙂 Das werden wir bestimmt bald wiederholen.

Rasenkanten schneiden

Wir haben gerade Anfang Oktober und langsam wird es höchste Zeitpunkt die Rasenkanten wieder in Ordnung zu bringen. Viele Menschen denken, dass es einfach überflüssig sei und sie diesen Quatsch garnicht machen bräuchten. Viele denken, dass sie keinen englischen Garten haben wollten, deshalb lassen sie diese Tätigkeit einfach liegen.

Ich mag frisch geschnittene Rasenkanten (nicht verwechseln mit Schneiden mit der Rasenschere). Der ganzer Garten sieht danach sauber und aufgeräumt aus, dabei lasse ich über den Winter fast alle Stauden ungeschnitten (Vogelnahrung und Unterschlupf für Insekten). Sie bringen Struktur im Winter und mit Reif und Schnee überzogen sehen sehr schön aus. Aber sie bringen ein bisschen „Unordnung“ und die akurat geschnittenen Rasenkanten helfen dagegen zu wirken 😉

Ok, ok. Ich mag den englischen Stil. Aber nicht nur deswegen ist es ratsam, mindestens einmal im Jahr (lieber 2-3 mal) die Rasenkanten zu schneiden. Es ist danach viel einfacher alle Ecken im Rasen zu mähen. Man muss nichts mit der Schere nacharbeiten und der Rasen, der über die Randsteine wuchert, sieht oft sowieso trocken und ungepflegt aus, weil die Wurzeln keinen Bodenkontakt haben. Das Gras wächst dort flach und liegt oft einfach auf dem Boden.

Heute war es sehr kalt draussen. Als ich um 6:30 Uhr gejoggt bin, zeigte der Thermometer -2 °C. Bei diesem Wetter hatte ich keine Lust mit einem Brett zu arbeiten. Um die Kanten wirklich gerade zu kriegen, schneidet man normalerweise an einem Brett entlang. Um ehrlich zu sein, das habe ich noch nie gemacht. Es soll ordentlicher aussehen und pflegeleichter sein, aber gerade wie ein Lineal mussten die Kanten nicht unbedingt werden 😉

Nachdem unser Rasen nach dem Sommer ziemlich mitgenommen aussah, erholte er sich nach dem Belüften, Sanden und Düngen (Wurmhumus) sehr gut. Dadurch, dass ich heute noch die Kanten geschnitten habe, sieht es sehr gepflegt aus.

Ich habe dabei noch 20 „Unkräuter“ (auch schöne, wertvolle Pflanzen) rausgestochen und bin damit für dieses Jahr fertig mit der Rasenpflege. Ok. ein paar mal werden wir noch Mähen müssen.

Übrigens: wie entsorgen unseren Rasenschnitt nie. Entweder benützen wir die Mulchfunktion oder mulchen wir damit die Beete. Auch Falllaub werden wir nur vom Rasen räumen und auf die Beete verteilen, der Rest wird kompostiert.

Zurück zum Thema: wie schneidet man die Rasenkanten? Einen Spaten kann man dafür nicht nehmen, denn er ist normalerweise zu gewölbt. Stattdessen nimmt man ein scharfes Gerät, das wie Butter in das Erdreich kommt. Wir benützen seit Jahren so ein Gerät. Es lohnt sich etwas Gutes zu kaufen. Rasenstecher

img_30051Die Kanten werden wieder in Ordnung gebracht, was sehr einfach und leicht geht. Man braucht kaum Muskelkraft zu benützen, wenn man die Prozedur durchführt, insbesondere nachdem es einen Tag zuvor geregnet hat. Die Erde sollte noch weich und feucht sein. Der abgestochene Rasen wird von Erde befreit und auf den Kompost geschmissen. Die entstandenen Lücken werden mit einem Gemisch aus Kompost und Sand wieder aufgefüllt. Wir nehmen mehr Sand als Kompost und das Ausstechen wird jedes Mal leichter. Mittlerweile entstehen kaum Lücken, weil man die Graswurzeln gut vom Sand befreien kann. Wir haben hier in unserer Gegend schweren Lehmboden und es war am Anfang schwierig die Erde abzuschütteln.

Nachdem man die Lücken mit dem Sandgemisch wieder geschlossen hat, kann man die Grenzsteine noch fegen.

Ich hatte mir für die ganze Prozedur 2 Stunden vorgenommen (800 m2 Grundstück) und in dieser Zeit bin ich auch fertig geworden. Hier das Resultat- wie gesagt, nicht wirklich gerade, aber immer noch besser als die zugewachsenen Grenzsteine 😉

Ich habe gelesen, dass manche Leute so einen Rasenkantenschneider benutzen. Ich möchte ihn auch für Zwischendurch ausprobieren. Unsere Grenzsteine sind schon wieder zu tief im Boden. Das ist unsere nächste Baustelle. Bis dahin mähen wir die Grenzen einfach eine Stufe höher.

 

Unsere Gartenvögel

Seit einiger Zeit füttern wir unsere Gartenvögel ein bisschen zu. Aus welchen Grund? Uns hat dazu die Stille in unserem Garten animiert und verschiedene Artikel zum Thema Ganzjahrfütterung. Darüber hinaus wurden unsere Futterstellen im Winter kaum besucht, so dass das Futter einfach vergammelte.

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Seit 4 Jahren haben wir in unserem Garten etliche, verschiedene Nistkästen aufgehängt und alle wurden dankend angenommen. Die Besucherzahl ist gestiegen und wir erfreuen uns an dem lauten Gezwitscher. Der Haselnussstrauch, auf dem wir Futtersäulen aufgehängt haben, befindet sich direkt vor unserem Küchenfenster. Und ich muss es sagen: es ist besser als Fernsehen! Es macht Spass die Vögel zu beobachten, wenn sie sich selber versorgen oder gerade ihren Nachwuchs füttern. Unsere Kindern können aus 1,5 Metern Entfernung verschiedene Vögel beobachten.

Natürlich haben wir auch mehrere Bade-und/oder Trinkstellen aufgestellt. Sie werden alle benutzt.

Wir können die Futtersäulen und Nistkasten von Vivara empfehlen.

Hier ein Paar Fotos von diesem Jahr.