Archiv für den Monat August 2016

Eigenes Gemüse

Biogarten

Seit 5 Jahren sind wir stolze Besitzer eines Gartens. Und von Anfang an versuchen wir, dass so gut wie möglich zu nutzen.

Der Boden im Gemüsegarten war zu Beginn mehr als schlecht: mit Rindenmulch bedeckt, voller Steine und Unkraut. Wir haben dort zwar einiges an Gemüse gezogen, dieses war aber nur mit viel Hilfe von besserer Erde und Kompost möglich.

Daher haben wir versucht den Boden zu beleben und ich muss sagen, es ist uns gelugen. Von Jahr zu Jahr sieht man, dass Humus aufgebaut und der Boden fruchtbarer wird.

Bodenbelebung

Wir wollten keinen künstlichen Dünger einsetzen und haben es daher mit Kompost und palletierten Pferdedünger versucht. Darüberhinaus haben wir Gründünger ausgesät, welcher nicht nur schön aussieht, sondern auch Nahrung für Insekten bietet und den Boden vor  Austrocknung und Auswaschung schützt, in dem er die Erde beschatten und durchwurzelt.

Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Schmackhaftes, sonnengereiftes Gemüse und Obst. Ich muss sagen – man kann es nicht mit der heutigen Supermarktware vergleichen! Die Tomaten, die man direkt vom Strauch isst, schmecken einfach unglaublich gut. Süss und aromatisch. Und wie sie riechen! Gedüngt werden sie nur mit Jauche und kompostiertem Pferdemist. Um Schädlinge im Griff zu halten, lohnt es sich Vögel in den Garten zu locken – z.B. durch Vogeltränken und Nistkästen. Sie vertilgen eine ganze Menge Raupen und andere Schädlinge.

Und bald ist es wieder Mittagzeit, ich gehe Einkaufen, in unser Gemüsebeet.

Guten Appetit!

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Perückenstrauch

Hallo Zusammen!

Bei uns ist endlich der Sommer angekommen. 🙂 Besser spät als nie 🙂

Heute möchte ich euch einen Strauch ans Herz legen, der ein Blickfang im Garden werden kann.

Wovon ist die Rede? Von einem Perückenstrauch! Es gibt  verschiedene Sorten, aber die beiden, die ich im Garten habe, sind in ihrer Färbung und Blüte einfach unschlagbar.

Die Sorten, die sehr zu Empfehlen sind: Royal purple und Golden spirit.

Unsere Perückesträuche sind noch nicht groß, weil ich sie ständig umgepflanzt und geschnitten habe. Sie haben aber in diesem Jahr hoffentlich ihren endgültigen Platz gefunden. Schneiden werde ich sie aber trotzdem, weil sie sich sonst zu sehr großen Sträuchern entwickeln werden und so viel Platz habe ich im Garten nicht. Darüberhinaus werden sie durch das Schneiden richtig dicht und die Belaubung noch schöner.

Am Schönsten sehen sie aus, wenn sie nebeneinander wachsen dürfen. So ist der Kontrast besonders groß. Nicht zu vergessen ist ihre wundervolle Herbstfärbung. Zusammen mit Japanischen Ahornen bringen sie viel Leben in den Garten, wenn alles andere langweilig wirkt.

 

Hier unsere beide Schnönheiten:

Vogeltränke selbst gemacht

Hallo Zusammen!

Wie wir schon  beschrieben haben, hatten wir beim Pflanzen unserer Hecken ganz viele riesige Steine ausgebuddelt. Diese haben wir als Steinhaufen zu Dekorationzwecken genutzt. Und heute habe ich versucht, aus einem der größeren Steine, eine Vögeltränke zu machen.

Das Ergebnis: ein paar Blasen auf den Händen und eine halbfertige Vögeltränke 🙂 Jetzt fehlt noch die Feinarbeit. Ich muss den Stein noch tiefer  und ein kleines bisschen breiter aushöhlen. Ich denke, die Vögel und Baks werden sich freuen 🙂

Wir haben weitere Bäume gepflanzt

IMG_1749[1]Endlich ist es so weit. Vorgestern und gestern sind unsere letzten drei Bäume angekommen. Endlich können wir die restlichen Rasenkanten versetzen und den Rindenmulch wieder ausbringen. Die Bäume haben wir direkt gepflanzt, die Löcher hatten wir bereits Tage zuvor ausgebuddelt.

Und wie immer erwies sich diese Arbeit als besonders schwierig. Wir haben versucht richtig grosse Löcher zu graben, denn der Boden ist hier sehr schlecht. Sehr oft haben wir dabei Steine gefunden, die natürlich raus mussten. Der Untergrund hier in der Oberpfalz besteht aus verwittertem Felsen. 2 Spaten tief haben wir alles frei geräumt und mit einer guten Erde aufgefüllt. Den schweren Oberboden haben wir mit Rindenhumus vermischt, um diesen zu lockern. Ich hoffe, die Bäume werden dort gut wachsen.

Was sind das für welche? 2 weitere Kugelsumpfeichen und ein Kugelgingo ‚Mariken‘. Jetzt ist auch für meinen Mann erstichtlich, was ich mit den Bäumen erreichen wollte. Ich hatte vor den Garten zu teilen und ein Gartenzimmer zu schaffen. Und das ist mir gelungen! Wenn die Eibenhecke gross ist, wird es dort gemütlich und wir werden endlich ein bisschen Schatten haben. Jetzt heisst es aber erstmal Geduld haben – und warten.

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Ich habe gerade die Info bekommen, dass unsere Eichen frühestens in 7 Jahren Früchte bekommen werden. Immerhin, muss man keine 60 Jahre warten, wie bei normalen Eichen. Eichelhäher werden sich bestimmt freuen!

Wir haben uns jetzt noch ein neues Ziel gesetzt, den Vögeln ein bisschen zu helfen. Wir haben, wie berichtet, ein paar Sträuche entfernt und wollten deshalb mindestens ein paar zusätzliche Nistkasten aufhängen. Bis jetzt hatten wir 5 Stück im Garten und alle wurden jedes Jahr benutzt.

Vögelsträucher haben wir in der Gegend zum Glück genug, da wir auf dem Land wohnen. In der Nähe wachsen viele Vögelbeerenbäume und Früchte tragende Sträucher. Es fehlt aber an Nistmöglichkeiten und Insekten.

Unsere ganze Terrasse ist mit Blumen bepflanzt. Zusätzlich habe ich eine neue Rabatte mit Echinacea, Disteln und Fette Henne gepflanzt. Im Gemüsebeet wächst immer Klee oder Phacelia und in dem nächsten Jahr machen wir zusätzlich noch eine Wilde Blumenwiese. Uns ist bewusst, dass die Immergrüner nicht das Beste für die Vögel sind. Einheimische Sträucher wären bestimmt besser. Unser Grundstück ist leider schmal und von 2  Seiten von Strasse und Fussweg umrandet. Wir müssten die Sträuche ständig  schneiden, wodurch sie auch keine Früchte trügen und ein bisschen Privatsphäre wollten wir auch haben.

Also versuchen wir „eine kontrollierte Wildnis“ 😉 zu erschaffen. Für uns die Hecke, für die Natur ein bisschen Unordnung 😉 Reisighaufen, Steinhaufen und Verstecke sind schon entstanden. Auch einen mit Marder- und Katzenschutz ausgestatteten Nistkasten für Bodenbrüter werden wir zwischen Holz und Rinde verstecken. Im Herbst wird auch Herbstlaub auf den Beeten verteilt. Und die Stauden werden erst im Frühjahr abgeschnitten, um den Vögel die Nahrung zu sichern (Samen) und den Insekten den Winterschutz.

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Mein Mann wird mit den Kinder noch einen Spatzennistkasten bauen und vielleicht machen wir selber eine zusätzliche Vögeltränke? Wir werden berichten 🙂

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Hortensien blühen

Irgendwie ist dieses Jahr die Hortensienblüte nicht so toll wie in den letzten Jahren. Vielleicht müssen sich die Pflanzen erholen, neue Kräfte sammeln oder der lange Winter, wenig Sonne und viele Regen haben ihren Anteil gehabt.

Die Hortensien, die immer zuverlässig blühen, sind in diesem Jahr die Bouquet Rose, Forever and ever, Mathilde Gütges, Bela und natürlich die Rispenhortensien.

Forever and ever hat mich noch nie entäucht und dazu hat sehr schöne filigrane Blüten. Bela überrascht mich mit riesigen, mehrfarbigen Blüten und ihrer Robustheit.

Eine Hortensie, die mich sehr überrascht hat, ist die Schloss Wackerbarth. Obwohl sie sehr jung ist und in Bayern die Wintern kalt sind, blüht sie trotzdem.

Ich habe im Garten auch 2 Rispenhortensien – Limelight und Sundae fraise. Beide sind sehr zu empfehlen. Sie blühen jedes Jahr sehr üppig und leuchten von weitem.

Auch Anabelle und Incrediball muss man einfach haben. Sie blühen lange und begeistern mit grossen, weissen Blütenbällen.

Viel Spass beim Fotos anschauen. 🙂