Sedum und Hauswurzarten. Fast ganz ohne Giessen.

Ich möchte Euch heute Pflanzen vorstellen, die eigentlich jeder in seinem Garten haben sollte. Warum? Aus 3  Gründen.

  1. Sie sind pflegeleicht und brauchen angewachsen nicht gegossen zu werden
  2. Sie sind sehr schön anzusehen
  3. Viele Arten blühen erst im Herbst, wenn schon für Insekten kaum noch Nektarangebot vorhanden ist.

Ich bin mir sicher, dass schon jeder von Euch die Pflanzen gesehen hat. Ich muss zugegeben, erst mit der Zeit haben mich die Pflanzen begeistert. Als ich jünger war, fand ich sie langweilig und altmodisch. Wie falsch! Je älter ich werde, desto mehr schätze ich Pflanzen, die ohne viel Pflegeaufwand alleine zurecht kommen. Das einzige was man bei den Pflanzen machen muss, ist das Zurückschneiden im zeitigen Frühjahr.

Es gibt unzählige Möglichkeiten diese robuste Pflanzen im Garten zu integrieren. Weil sie fast ohne zusätzliche Wassergabe auskommen, eignen sich verschiedene Gefässe und Töpfe sehr gut für sie. Aber auch im Beet, mit anderen Stauden machen sie eine gute Figur. Ich liebe sie besonders in einem Präriebeet zusammen mit Stipa. Auch ein Sonnenhut passt gut zu ihnen. Kleinere Sedumarten und Hauswurz kommen in Töpfen oder auf einem Steinbeet gut zu Geltung. Schaut mal einfach, und lass euch begeistern.

Hier eine kleine Liste von ein paar Pflanzen, die wir selbst auch besitzen:

Weisser Mauerpfeffer

Blaugraues Fettblatt

Dickrosettiges Fettblatt

Fettblatt Angelina

Grosses Fettblatt Karfunkelstein

Mauerpfeffer Coral Rief

Spatelblättrige Fettblatt ‚Purpureum‘

Rotmoos Mauerpfeffer ‚Coral Carpet‘

Hohes Fettblatt ‚Herbstfreude‘

Hohes Fettblatt Matrona

Und ganz viele Arten von Surpervivum (Hauswurz)

 

 

 

 

 

 

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Hortensiengarten

Ich werde heute garnicht viel schreiben. Schau mal einfach, wie es im Moment bei uns aussieht.

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So ist es. Im Moment ändere ich wieder ganz viel im Garten und habe einfach zu wenig Zeit zum Schreiben. Ich mache viele neue Beete, die aber noch zu frisch und zu jung sind, dass ich euch etwas zu zeigen hätte.

Ich kann aber etwas berichten, was mich wirklich stolz macht! Mein Mann ist dabei eine Stützmauer zu bauen. Im Moment ist es so weit… aber schon jetzt sieht man, wie schön es zum Schluss aussehen wird.

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Wir sind auch stolz, dass es bei uns immer von Insekten nur so wimmelt. Ganz viele Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind zu sehen. Auch der Schwalbenschwanz ist regelmässig da. Seine Raupen auf dem Dill sind schon auch aufgetaucht. Besonders beliebt bei den (Wild-)Bienen sind im Moment Salbei, Zierlauch, Kugeldistel, Lavendel, Katzenminze, Blutweiderich, Bohnenkraut, Wilder Dost, Heilziest, Prachscharte und Margariten.

Ich bin jetzt dabei zu dem Salbei Sterndolden und Scheinsonnenhut dazu zu pflanzen. Ich zeige euch ein paar Bilder, die sagen viel mehr als Worte.

Nach unserem Urlaub

Hallo zusammen!

Wir haben fast 2 wunderbare Wochen in Polen verbracht und kamen erholt und voller Tatendrang zurück! Wir waren in einem Resort&Spa-Hotel, in einem kleinen Ort an der Ostsee, der sich Jaroslawiec nennt. Sehr nette Leute, volles Programm für  Kinder und das nicht Kochen und Aufräumen müssen haben wir (BESONDERS ICH) wirklich gebraucht. Jetzt sind wir wieder zurück und möchten weiter an unseren Gartenprojekten arbeiten.

Mein Mann hat sich für dieses Jahr ziemlich viel vorgenommen. Ein Teil davon ist sogar schon fertig! Ein ganzes äusseres Beet hat Pallisaden samt Mähkanten bekommen und ist jetzt sozusagen, gegen wühlende Vögel gerüstet. Jetzt bleibt der Rindermulch dort, wo seine Bestimmung ist, nämlich im Beet und fliegt nicht mehr auf den Rasen.

Das zweite Projekt war eine Sitzecke und ich finde, dass sie meinem Mann wirklich gelungen ist. Dafür dass er früher nie so etwas gemacht hat, hat er das toll hingekriegt.

Und nun… hat er angefangen 3 neue Komposter zu bauen. Ich hatte diese hässlichen Plastikkomposter aus dem Baumarkt satt und wollte kein Kunststoff mehr in meinem Garten haben. Diesmal werden sie aus Lärche und Metall sein. Holz passt zu einem Garten einfach besser.

Und so sieht es im Moment aus:

Weitere Bilder folgen noch.

Als nächstes kommt das Schwierigste. Mein Mann wird versuchen eine Stützmauen als Umfassung unserer Terrasse zu bauen. Ich bin schon gespannt, wie es ihm das gelingen wird.

Unser Garten hatten wir vor dem Urlaub gründlich gegossen, obwohl Gewitter vorhergesagt waren. Und das war richtig so. Es kamen in diesen 2 Wochen ganze 3 Liter runter, was nicht mal den Rindemulch feucht gemacht hat. Wir haben zum Glück sandigen Lehm und der hält Feuchtigkeit ziemlich lange. Ich habe aber einige Pflanzen erst vor 3 Wochen  gepflanzt und viele umgepflanzt, deshalb machte ich mir Sorgen, ob sie ohne Probleme überleben würden. Länger dürften wir aber nicht weg sein. Schon 1 Tag nach dem Ankuft haben einige Gräser angefangen zu schwächeln und sich zusammenzurollen.

Jetzt folgen ein paar aktuelle Bilder aus unserem Garten. Und wie man sieht: alles blüht in weiss und violett mit einem kleinen bisschen Silber dazu. So wie ich es wollte. Es wirkt im Sommer erfrischend und irgendwie kühl. Genau das Richtige bei über 30 Grad, was wir seit Wochen haben. Passend zu diesem Farbtrend, habe ich in diesem Jahr ein neues, weiss-blaues Beet angelegt. Es besteht aus vielen Arten und das hat seinen Grund. Das Beet soll wie eine Wildwiese aussehen, sowie frisch und romantisch wirken. Mal schauen, welche Pflanzen sich dort bewähren und schliesslich bleiben. Dort haben ihren Platz gefunden:

In einem anderen Artikel, zeige ich euch 2 andere Beete, die ich ergänzt habe. Ich habe wie im März schon erwähnt, einige Pflanzen geteilt und im Garten an verschiedenen Stellen wiederholt. Es kamen auch 2 weisse Rispenhortensien dazu und Bodendecker, wie Storchschnabel und Pachysandra. Diese Beete sind grün-weiss und werden beruhigend wirken. Auch Kugelformen aus Buchs, Eibe und Ilex kommen wieder zum Einsatz. Ich wollte den Garten harmonischer gestalten und ich denke, es ist mir gelungen. Man sieht das in diesem Jahr noch nicht wirklich, weil viele Pflanzen sich noch entwickeln müssen, aber diesmal habe ich den Garten als Ganzes verändert und nicht nur die einzelne Beete. Es wird sich zeigen, wo man noch eingreifen muss, um das Ziel zu erreichen.

Eines ist sicher: unser Garten hat für Tiere und Insekten viel zu bieten. Es brummt und summt gewaltig und auf der Wildcamera sehe ich täglich 3 Igel zusammen. Im Moment stehen Strauchspiere, Salbei, Lavendel, Glockenblumen und vieles mehr in voller Blüte und es herrscht ein lautes Treiben im Garten.

Bald werden auch Hortensien blühen, die sich in diesem Jahr selbst übertreffen werden. Aber davon später…;-)

Arbeitsreiche Zeit

Viele von Euch haben mich schon gefragt, warum ich so plötzlich still geworden bin 🙂 Ja, es passiert im Moment einfach so viel, dass ich wenig Zeit zum Schreiben habe.

Wie ich schon im Februar ankündigte, haben wir für dieses Jahr ziemlich viel vor, und sind jetzt dabei einiges im Garten zu verändern.

Wir haben bereits eine Sitztecke angelegt und die Beete vergrößert. Die Beetränder bestehen jetzt aus Pallisaden, was den Vorteil hat, dass die Amseln keinen Rindenmulch mehr auf den Rasen werfen können 😉

Ich habe einige Pflanzen geteilt und sie an verschiedenen Stellen wiederholt (hakonechloa macra zum Beispiel). Ich habe auch 2 neue Beete angelegt, eines davon in weiss 🙂

Wir haben noch vor 3 neue Komposter zu bauen, eine Stützmauer zu errichten und erhöhte Beete anzulegen. Die dafür vorgesehene Steine sind teilweise schon da 🙂

Auf dem neuen weißen Beet werden diese Pflanzen wachsen:

Scheinsonnenhut

Zwerg-silberraute

Sesleria Autumnalis

Ysop

Stipa

Gelenkblume

und Sommermargerite.

Gestern habe ich die Rasenkanten geschnitten. Ich kann Euch diese Schere sehr empfehlen. Man muss sich gar nicht bücken 🙂

Wenn man lieber mit elektrischen Geräten arbeitet, lohnt sich auf jeden Fall der Kauf einer solchen Rasenscheren.

Ich melde mich wieder, wenn die Komposter fertig sind 🙂

Frühling kommt!!

Endlich!! Der erste warme Tag ist gekommen. Überall blühen bei uns Krokusse und Winterlinge. Das ist sehr spät in diesem Jahr. Sogar die Kornelkirsche hat ihre Blüten noch nicht geöffnet! Dabei haben wir bereits April.

Jetzt wird man jeden Tag beobachten können, wie neue Blüten aus dem Boden spriessen. Schon viele Bienen waren bei uns und haben sich nach dem Winter gestärkt. Sie haben Haselnuss und Krokusse besucht. Es soll jetzt richtig warm werden und die Natur wird regelrecht explodieren. Ich hoffe nur, dass der Frost nicht mehr kommt und wieder alles kaputt macht, wie das in den letzen Jahren oft der Fall war.

 

 

Unser Igel schläft noch. Nachts ist noch kühl und er würde draussen noch keine Bodeninsekten finden. Wenn er aufwacht, werden wir ihn zuerst wieder nach dem Winterschlaf aufpeppeln, bevor er dann Ende April freigelassen wird.

Im Garten habe ich ein neues, weisses Beet angelegt und wir haben bereits viele neue Projekte. Mein Mann will eine Sitzecke anlegen und 2 neue Hochbeete bauen. Ich bin wirklich gespannt, wie sich in diesem Jahr der Garten verändern wird. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Frühjahrskur für unseren Rasen

Wie sieht denn euer Rasen nach dem Winter aus? Unser grüner Teppich sah nicht mehr schön aus. Der weiße Schneeschimmel und Pilz hatten sich breit gemacht.

Damit in 2-3 Wochen alles frisch und grün aussieht und der Rasen wieder belastbarer wird, haben wir ihm eine Frühjahrskur gegönnt. Zuerst haben wir das Ganze gründlich vertikultiert und mit einem Areator belüftet. Danach haben wir groben Sand ausgebracht und gedüngt. Wir versuchen organisch-mineralisch zu düngen. Diesmal haben wir Cuxin ausgebracht und auch Kompost kam zum Einsatz.

Das Vertikultieren haben wir vor zwei Jahren das letzte Mal gemacht. denn der Rasen wuchs teilweise zu hoch und zu dicht. Diesmal habe ich mir deshalb die Arbeit gemacht und die gesamte Fläche mit einem elektrischen Vertikultierer ‚gekämmt‘.  Auf diese Weise bekommt die Grasnarbe wieder Licht und Luft und kann sich besser entwickeln. Ich habe auch das trockene Wetter genützt und bin mehrmals mit Nagelschuhen über die gesamte Fläche gelaufen. Ich habe schon zuvor gemerkt, dass diese Prozedur unserem Rasen besonders gut tut. Die Wurzeln entwickeln sich kräftiger und die Pflanzen sind gegen Trockenheit resistenter.

Auf sehr nassen Stellen haben wir wieder gewaschenen Sand ausgestreut.

Einige Stellen habe ich stärker vertikultiert, um dort den schlechten Rasen los zu werden und den besseren nachsähen zu können. Wir benützen seit 2 Jahren die Barenbrugsamen und sind sehr zufrieden.

Jetzt heißt es die Samen feucht halten zu und abwarten. In ein paar Tagen bekommen wir wieder einen schönen, grünen und dichten Teppich. Meine Kinder lieben auf ihm zu spielen.